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Grevenbroich: SPD nominiert Krützen am 7. Mai

Politik in Grevenbroich : SPD-Kandidat Krützen wird im Mai offiziell nominiert

Die Ankündigung der Grünen, dass sie Bürgermeister Klaus Krützen im Wahlkampf unterstützen wollen, wird von Daniel Rinkert begrüßt. „Grundsätzlich sind wir für jeden offen, der für Kontinuität in unserer Stadt ist“, sagt der kommissarische Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes.

Andere Parteien hätten sich aber „offiziell noch nicht geoutet“, sagt Rinkert. Im Wahlkampf 2014 wurde Krützen auch von den Linken und den mittlerweile nicht mehr existenten Freien Bürgern unterstützt.

 Mit den Grünen gebe es durchaus politische Schnittmengen – „wir sind uns etwa einig, dass wir eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft brauchen, auch bei der ,Mobilität von morgen’ gibt es keinen Dissens“, sagt Rinkert beispielhaft. Auch in der ablehnenden Haltung zur umstrittenen Landstraße 361n seien sich beide Parteien einig.

Offiziell nominiert werden soll der SPD-Kandidat am 19. April. „Das wird im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung geschehen“, sagt Rinkert. Klaus Krützen werde bei dieser Gelegenheit seine Ziele und Ideen für die kommenden Jahre formulieren. Im darauf folgenden Monat, am 7. Mai, sollen die Kandidaten für den Stadtrat auf- und das Wahlprogramm vorgestellt werden.

„Wir haben einige neue Leute gewinnen können, unsere Findungskommission hat einen guten Job gemacht“, sagt Rinkert. Namen will er noch nicht nennen. Fest steht: Horst Gerbrand, Fraktionschef der Sozialdemokraten, wird sich nicht mehr zur Wahl stellen. Ebenso hört Rosemarie Cremer nach 40-jähriger Arbeit im Stadtrat auf.

Die CDU hält sich mit der Benennung ihres Bürgermeister-Kandidaten noch zurück. Erhöhte Spannung sei deshalb nicht bei der SPD zu registrieren, meint Rinkert. „Mir ist es wirklich egal, wer gegen Klaus Krützen antreten wird – denn wir haben eine tolle Persönlichkeit an unserer Spitze stehen, die viel für die Stadt getan hat“, sagt er. Unter der Regie des Bürgermeisters sei „massiv in Schulen, Sport und Sicherheit investiert worden“, betont Rinkert. Auch der Haushalt habe sich verbessert.

(wilp)