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Grevenbroich: Sonntags-Verkauf für den 27. September geplant

Handel in Grevenbroich : Sonntags-Verkauf für den 27. September geplant

Am 27. September will der Einzelhandel testen, ob sich verkaufsoffene Sonntage wieder lohnen. Auf größere Events muss wegen der Corona-Pandemie aber verzichtet werden.

Am 27. September wird es einen verkaufsoffenen Sonntag in der Grevenbroicher Innenstadt geben. Dafür hat sich jetzt der Stadtrat ausgesprochen. Der Einkaufsbummel fällt auf den Termin, der ursprünglich für das Stadtfest „City-Herbst“ vorgesehen war. Er soll aber ohne große Events auskommen.

Nach einem Erlass der Landesregierung können in den NRW-Kommunen noch bis zum Ende des Jahres insgesamt vier verkaufsoffene Sonntage veranstaltet werden – um den unter der Corona-Pandemie leidenden Einzelhandel zu unterstützen. Darauf hatte die FDP aufmerksam gemacht. Fraktionschef Markus Schumacher bat in einem Antrag darum, die vier Termine mit dem Vorstand des Werberings abzustimmen. Die Chance müsse genutzt werden.

Wie Bürgermeister Klaus Krützen betonte, habe er bereits Kontakt mit örtlichen Händlern aufgenommen. Die hätten aber darum gebeten, zunächst nur einen Termin ins Auge zu fassen, nämlich den 27. September. Der Einzelhandel möchte an diesem Tag testen, ob sich ein verkaufsoffener Sonntag lohnt, sagte Krützen. Er habe zudem auch mit Vertretern der Werbe- und Interessengemeinschaft Wevelinghoven (WIG) gesprochen, die hätten aber keinen Bedarf für einen Sonntags-Verkauf in der Gartenstadt angemeldet.

In Grevenbroich sind in diesem Jahr alle geplanten Feste ausgefallen – inklusive des „City-Frühlings“, der im April erstmals mit bekannten Künstlern und besonderen Events die Kunden in die Innenstadt und deren Geschäfte locken sollte. Wie der verkaufsoffene Sonntag im kommenden Monat ablaufen wird, steht noch nicht fest. Möglich ist, dass einige Food-Trucks in der Fußgängerzone anrollen – und Erinnerungen an die Feierabendmärkte wecken.

(wilp)