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Grevenbroich: Riesen-Globus in Ausstellung „Terra Blue“ im Montanushof

Einkausgalerie in Grevenbroich : Riesen-Globus in Ausstellung „Terra Blue“ im Montanushof

Die Präsentation soll den globalen Wandel dokumentieren und zeigen, wie sehr der Mensch Einfluss auf den Planeten nimmt.

Der blaue Planet hat vom Weltall aus erst Astronauten und dann die Menschheit fasziniert – und diese  Faszination ist vom 3. bis zum 15. Februar auch im Montanushof am Ostwall zu erleben. „Terra Blue  – die Erde im globalen Wandel“  heißt eine Ausstellung in der Einkaufsgalerie, die zusammen mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt wurde. „Wir würden uns ganz besonders über einen regen Zuspruch der Schulen freuen“, betont Tim Grevelhörster. Der Center-Manager im Montanushof hat die Ausstellung gemeinsam mit dem Planetarium im süddeutschen Laupheim organisiert.

Im Mittelpunkt steht ein zwei Meter hoher Erdglobus der Erde. Die Oberfläche wurde nach hoch aufgelösten Satellitenaufnahmen der NASA gestaltet. Auf 16 großformatigen Bildern werden Aufnahmen des Planeten  gezeigt. Auf einem Computer-Monitor ist die Erde aus 36.000 Kilometern Entfernung zu sehen, die Bilder werden direkt vom Satelliten Meteosat gesendet. Zwei Standmodelle von Meteosat und Envisat zeigen, wie die Satelliten aussehen.

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Ziel der Ausstellung ist auch, zu zeigen, dass die Erde einem ständigen Wandel unterworfen ist. Damit ist nicht nur der Klimawandel gemeint. „Plattentektonik und Erdbeben, Vulkanismus, Eis- und Gletscherbildung, die Wirkung von Wind und Wasser“ verändern die Erde, wie die Volkssternwarte Laupheim erklärt.  Zum anderen aber greife der Mensch seit der Industrialisierung immer weiter in die Natur ein und prägt die Erde mit –  in einem atemberaubenden Tempo.  „Der Blick aus dem All offenbart diesen Wandel und seine Folgen: in Wüsten wie in Polarregionen, in den Ökosystemen von Meeren und Waldgebieten“, heißt es zur Präsentation. „Die Kontrolle des menschlichen Einflusses auf unsere Erde ist daher unerlässlich. Sie ist eine globale Herausforderung insbesondere für die satellitengestützte Erdbeobachtung.“

(cso-)