Grevenbroich: Rhein-Kreis unterstützt Deutsches Rotes Kreuz

Mehr Pflegepersonal benötigt: Kreis unterstützt Arbeit der Grevenbroicher Rotkreuzler

Der Rotkreuz-Ortsverband Grevenbroich erhält vom Rhein-Kreis in diesem Jahr einen allgemeinen Zuschuss in Höhe von gut 15.000 Euro, darüber hinaus eine Zuwendung von mehr als 27.000 Euro für die Seniorenberatung.

Vom Betrieb der neuen Rettungswache in Rommerskirchen bis zum Pflegedienst – die Zusammenarbeit zwischen dem Rhein-Kreis Neuss und dem Grevenbroicher Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes ist vielfältig und gut. Das betonten Kreisdirektor Dirk Brügge sowie die Geschäftsführer Manfred Lenz und Joachim Seidel jetzt bei einem Gedankenaustausch in der DRK-Geschäftsstelle „Am Flutgraben“.

Der Rotkreuz-Ortsverband Grevenbroich erhält vom Rhein-Kreis in diesem Jahr einen allgemeinen Zuschuss in Höhe von gut 15.000 Euro, darüber hinaus eine Zuwendung von mehr als 27.000 Euro für die Seniorenberatung. Hier geht es um Beratungen über Hilfen im Alter. Wie Dirk Brügge beim Gespräch über Optimierungsmöglichkeiten in diesem Bereich erfuhr, umfasst die Palette der häufigsten Fragestellungen Dienstleistungen zur Sicherung der Haushaltsführung bei Pflegebedürftigkeit, Wohnformen, Pflegedienste und stationäre Einrichtungen. Bei Bedarf finden auch Hausbesuche zur Beratung statt.

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Als eine zentrale Herausforderung wurde bei dem Treffen von Kreis und DRK die Frage bewertet, wie es gelingen kann, mehr qualifiziertes Personal für den Pflegebereich zu gewinnen. „Dieser Punkt ist als priorisierte Handlungsempfehlung zur Schaffung von bedarfsgerechten Wohn- und Pflegeangeboten auch in der kürzlich vom Kreissozialamt vorgelegten ‚Örtlichen Planung‘ enthalten, die Aufschluss über die Nachfrage nach Pflegeleistungen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten geben soll“, betonte Brügge.

Für den Kreisdirektor, der zugleich Sozialdezernent ist, sind die  rund 3,7 Millionen Euro umfassenden Fördermittel des Rhein-Kreises an die Wohlfahrtsverbände gut angelegtes Geld: „Die Vereine und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtsverbände leisten insgesamt eine hervorragende Arbeit, die vielen hilfsbedürftigen Menschen in unseren Städten und Gemeinden zu Gute kommt.“

(NGZ)
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