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Beate Schmidt-Härlen Ratsfrau erklärt Austritt aus der grünen Partei

Grevenbroich · Die grüne Ratsfrau Beate Schmidt-Härlen hat jetzt gegenüber unserer Redaktion erklärt, warum sie aus der Partei ausgetreten ist.

 Beate Schmidt-Härlen hat die Grünen verlassen.

Beate Schmidt-Härlen hat die Grünen verlassen.

Foto: Grüne

Anlass, die Grünen nach 24 Jahren zu verlassen, habe ihr insbesondere die Bundespolitik zu Gesundheits-Maßnahmen und zur Ukraine-Krise gegeben. Zudem sei „die Abweichung von Idealen der Partei für mich zu groß“, so Schmidt-Härlen. „Kritisches Hinterfragen und Diskurs sind elementar für eine Meinungsbildung in der Demokratie“, sagt sie.

Unerklärlich sei ihr, dass die grüne Ratsfraktion sie ausschließen will, weil sie eine andere Meinung habe. Ihr Mandat möchte sie nicht abgeben, sondern „weiter den Menschen in Grevenbroich zur Verfügung stehen“. Schwerpunktmäßig wolle sie sich für eine „soziale sowie Natur, Umwelt und Klima schützende Politik einsetzen – also für eine ,grüne‘ Politik, auch parteilos beziehungsweise unabhängig“. Im Ratsbündnis mit der SPD und Mein Grevenbroich hätten die Grünen gemeinsame Ziele gesetzt, an deren Umsetzung ihr auch weiter gelegen sei. „Allerdings gibt es in einzelnen Punkten begründete Abweichungen, die unabhängig vertreten werden müssen“, meint Beate Schmidt-Härlen.

Die Grünen hatten Schmidt-Härlens Entschluss begrüßt, da sie in der Vergangenheit mehrfach Querdenker-Positionen bezogen habe. Sie fordern allerdings die Rückgabe des Ratsmandats.

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