Grevenbroich: Rabaue-Open-Air auf dem Schlossplatz

Grevenbroich : „Rabaue“ planen Kult-Party am Schloss

Umsonst und draußen: „Domstürmer“, „Boore“ und „Cöllner“ beim großen Open Air am 13. Juli in Grevenbroich.

Zum mittlerweile 16. Mal veranstalten die „Rabaue“ am Freitag, 13. Juli, ihr Open Air auf dem Schlossplatz. Zum Heimspiel in Grevenbroich hat sich die Band auch diesmal wieder prominente Unterstützung aus der Domstadt geholt. Darunter die „Domstürmer“, die „Boore“ und die „Cöllner“. Um 17 Uhr geht es los.

„In den vergangenen 16 Jahren hat sich viel getan“, sagt Keyboarder Peter „Funny“ van den Brock. Mit Alex Barth präsentierte die Band nach dem Ausscheiden von Peter „Kempes“ Kempermann einen neuen Frontmann, der sich auf Anhieb in die Herzen der Fans sang. „Alex verstand es, in den vergangenen beiden Jahren noch einmal einen drauf zu setzen“, sagt van den Brock. „Wir präsentieren uns nun so frisch wie nie zuvor.“

In diesem Jahr muss die Band allerdings wieder einmal Abschied von einem Kollegen nehmen, der vom ersten Tag an dabei war. Peter Jansen hat aus gesundheitlichen Gründen die Gruppe verlassen, wird beim Open Air in Grevenbroich aber noch einmal zur Gitarre greifen. Und auch Peter Kempermann aus Kapellen wird für einen Song auf die Bühne kommen. „Das ist einfach Tradition“, sagt „Funny“.

Die Band ist bestens vorbereitet und hat sich für den Auftritt vor historischer Kulisse einiges Neues einfallen lassen. Die Fans dürfen sich auf Medleys und Oldies, aber auch auf neue Songs freuen. Nach zweieinhalb Stunden wird das Konzert wie gewohnt mit einem speziellen Lied zum Feuerwerk enden.

„Erstmals werden wir eine größere Bühne mit Videowand und allem, was dazu gehört präsentieren“, sagt Peter van den Brock. Die Bühne wird nicht wie üblich vor dem Torbogen, sondern direkt vor dem neuen Schlossbad ihren Platz finden. „Das war für uns, aber auch für alle Beteiligten eine Mammutaufgabe“, sagt „Funny“, der ein „ganz neues Konzert-Feeling“ verspricht.

Bevor die „Rabaue“ am Abend die Bühne stürmen, sind ihre Gäste an der Reihe. Neben „Domstürmer“ („Happy Weekend“), „Boore“ („Sha la la“) und „Cöllner“ („Die Nummer eins vom Rhein“) ist erstmals der bekannte Trompeter, Sänger und Entertainer Bruce Kapusta mit von der Partie. Als Newcomerin präsentieren die „Rabaue“ darüber hinaus das „Domhätzje“ Nadine Fiegen, die als Eisbrecherin das Open Air auf dem Schlossplatz eröffnen wird. „Wir wollen ihr eine Plattform bieten, um sich in Grevenbroich einem großen Publikum vorstellen zu können“, sagt Peter van den Brock. Gleiches gilt für Bernice Ehrlich. Die junge Sopranistin wird von „Rabaue“-Sänger Alex Barth produziert, zu ihrem Repertoire gehören neben klassischer Musik auch Welthits von Celine Dion über Whitney Houston bis hin zu Adele.

„Wir haben ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das bei den Besuchern sicherlich wieder gut ankommen wird“, sagt Peter van den Brock. Ansonsten wird am bewährten Konzept des Open Air nicht gerüttelt: Für die Beköstigung der Besucher ist reichlich gesorgt – und der Eintritt ist nach wie vor frei. Ein solches Konzert kostenlos anzubieten, werde aber immer schwieriger, gibt Keyboarder „Funny“ zu bedenken. „Ohne die zahlreichen Sponsoren und Unterstützer würde es nicht mehr gehen.“

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