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Grevenbroich: Programm für den Strukurwandel ist jetzt beschlossen

Rheinisches Braunkohle Revier : Programm für den Strukurwandel ist jetzt beschlossen

Ein wichtiges Instrument für den Wandel des Rheinischen Reviers von einem Kohleabbau-Giganten zu einer innovativen Zukunfts-Region ist auf den Weg gebracht. Die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) haben jetzt das Wirtschafts- und Strukturprogramm (WSP) 1.1 einstimmig beschlossen.

Das Programm ist die strategische Leitlinie für den Strukturwandel und vereint Beschreibungen der sogenannten Zukunftsfelder – „Energie und Industrie“, „Ressourcen und Agrobusiness“, „Innovation und Bildung“ sowie „Raum und Infrastruktur“ – mit konkreten Handlungsanweisungen. Zudem gibt es Angaben dazu, welche Projekte den Strukturwandel voranbringen und wie diese von Bund und Land gefördert werden. Hierzu stehen Mittel von bis zu 14,8 Milliarden Euro zur Verfügung.

Das WSP 1.1 wird am 27. April im Rahmen der Veranstaltung „Revier 2030“ der Landesregierung übergeben und geht dort in einen weiteren Abstimmungsprozess. „Die finale Version werden wir im Rahmen unserer Revierkonferenz am 25. Juni der breiten Öffentlichkeit vorstellen“, kündigt Bodo Middeldorf an, der vor wenigen Tagen seine Arbeit bei der ZRR aufgenommen hat. Er bildet nun mit Ralph Sterck als Geschäftsführer eine Doppelspitze.

„Das Wirtschafts- und Strukturprogramm zeigt den Weg auf, wie neue Arbeitsplätze und eine hohe Lebensqualität entstehen“, sagt Wirtschafts-Staatssekretär und ZRR-Aufsichtsratsvorsitzender Christoph Dammermann „Die Landesregierung wird diesen Prozess auch weiterhin mit hohem Engagement unterstützen.“

(wilp)