Grevenbroich: Prior der Langwadener Zisterzienser ist im Vorstand der Ordensoberenkonferenz

Grevenbroich: Prior Bruno im Vorstand der Ordensobernkonferenz

Der Prior der Langwadener Zisterzienser wurde zum Vize-Vorsitzenden gewählt.

(wilp) Prior Bruno Robeck aus dem Zisterzienserkloster Langwaden ist jetzt zum stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Ordensoberenkonferenz (DOK) gewählt worden. An der Spitze steht eine Ordensfrau: Schwester Katharina Kluitmann von den Lüdinghausener Franziskanerinnen.

Die Neuwahlen erfolgten im Rahmen der DOK-Jahreshauptversammlung, die im rheinland-pfälzischen Vallendar stattfanden. Katharina Kluitmann und Bruno Robeck bilden nun zusammen mit der Generalsekretärin Schwester Agnesita Dobler den geschäftsführenden Vorstand. „Dieser bildet somit auch die zwei Schwerpunkte in der deutschen Ordenslandschaft – nämlich die apostolisch-tätigen und die monastisch-kontemplativen Gemeinschaften“, sagt der Prior der Langwadener Mönche.

Die DOK ist der Zusammenschluss der Höheren Oberen der Orden und Kongregationen in Deutschland. Die Verantwortlichen der General- und Provinzleitungen von Ordensgemeinschaften sowie die Abteien und selbständigen Einzelklöster in Deutschland haben sich im Juni 2006 zusammengeschlossen, um ihre Interessen in Kirche und Gesellschaft gemeinsam zu vertreten. Zur Deutschen Ordensoberenkonferenz zählen   rund 15.000 Ordensschwestern und 3800 -männer.

Bruno Robeck trat 1988, nach dem Abitur an der katholischen Liebfrauen-Schule in Berlin-Charlottenburg, in das Zisterzienserkloster Langwaden ein. Er studierte Theologie in Einsiedeln und Benediktbeuern. 1994 legte er die Ewigen Gelübte ab, vier Jahre später wurde er zum Priester geweiht.

Bis zu seiner Ernennung zum Prior im Jahr 2004 war Bruno Robeck als Gästepater tätig und hielt vor allem Einkehrtage für Gruppen und Einzelexerzitien. In seine Amtszeit als Prior fielen die Neustrukturierung der Klosterbetriebe und die Sanierung des Klostergebäudes.

(wilp)