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Grevenbroich: Pascal-Gymnasium wartet noch auf das digitale Zeitalter

Bildung in Grevenbroich : Pascal-Gymnasium wartet noch auf das digitale Zeitalter

Das Gymnasium am Schwarzen Weg ist Grevenbroichs größte weiterführende Schule. Aktuell 1150 Schüler besuchen derzeit das Pascal-Gymnasium. Ebenso wie das Lehrerkollegium warten sie darauf, endlich mit Mitteln aus dem Programm „Gute Schule 2020“ bedacht zu werden.

„Es konnten bislang keine Aufträge vergeben werden“, teilt dazu Rathaussprecher Stephan Renner mit. Das Problem läge bekanntermaßen darin, dass die „Baubranche derzeit gut ausgelastet ist“. Seit Projektbeginn sei es „jedes Jahr ein Kraftakt“ gewesen, entsprechend kompetente Firmen zu finden. „Es mangelt nicht am Willen seitens der Verwaltung, sondern daran, Fachkräfte zu finden“, macht  der Rathaussprecher deutlich.

Warum in Grevenbroich  an der Realschule in Wevelinghoven begonnen wurde, die die kleinste Schüleranzahl hat, und die größte der weiterführenden Schulen als letztes dran kommt, ist unklar, unken Lehrer am Pascal. Fest steht: Die komplette Verkabelung muss hier erstellt werden, um fit für das digitale Zeitalter gemacht zu werden und somit Zugang zu schnellem Internet und Wlan zu gewährleisten. Auch die Nutzung von Tablet-PCs und weiterer IT-Ausstattung ist daran gebunden. Jenseits dessen, die Voraussetzungen für die Technik legen zu müssen, knabbert am Gebäude der Zahn der Zeit, laut Verwaltungsplan sollen Fenster und Fassade in Angriff genommen werden. Auf den Fluren sämtlicher Etagen sind Fenster noch einfach verglast, außerdem gibt es immer mal wieder undichte Stellen im Dach.

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Rektor und Kollegium haben ihre Hausaufgaben hinsichtlich dessen, dass Medienkonzepte an Schulen ab 2020 Pflicht sind,  längst gemacht. Ein Medienkonzept haben die Lehrer Nina Kern, Juliane Kreth-Böttner und Christian Ratzner bereits erstellt. Das Papier ist 30 Seiten stark und setzt das um, was ab 2020 als sogenannter Medienkompetenzrahmen NRW im Lehrplan verankert werden muss, berichtet Schulleiter Manfred Schauf.

Neben dem, was die Stadt bei der Anschaffung von Geräten bezahlt, ist zur Restausstattung ein durch die Eltern finanziertes Miet-Kauf-Konzept erstellt worden. Förderverein und Elternpflegschaft gehen davon aus, viele Eltern vom Modell zu begeistern.„Ziel ist, mit den ersten Arbeiten in den Sommerferien beginnen zu können“, sagt Stephan Renner zum Stand der Dinge.