Grevenbroich: Pascal-Gymnasium offiziell als Schule ohne Rassismus ausgezeichnet

Weitere Auszeichnung fürs Pascal-Gymnasium Grevenbroich : „Pascal“ mit „Schule ohne Rassismus“-Siegel geehrt

Unesco-Projektschule erhält weitere Auszeichnung.

Siegel als „gesunde“ sowie „Mint-freundliche“ Schule trägt das Pascal-Gymnasium längst. Nun ist eine weitere Auszeichnung dazu gekommen, das Label „Schule ohne Rassismus“. „Eine besonders relevante Anerkennung“, ordnet Schulleiter Manfred Schauf die neue Auszeichnung ein. „Darauf basiert all unser Tun, auf gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Unterstützung.“

Seit 2011 Unesco-Projektschule, kam „aus der Schülervertretung der Impuls, sich um die Auszeichnung zu bewerben“, erinnern sich die Lehrerinnen Mersiha Salkic und Kollegin Franziska Wibbing, beide SV-Verbindungslehrer. Das Projekt dann mit Leben zu füllen, ergab sich jahrgangsspezifisch und mit viel Engagement der Schüler. Um generelle Themen wie „Vorurteile“ oder Rassismus darzustellen, wurden – je nach Alter – in den vergangenen Jahren entsprechende Konzepte entwickelt. Mal wurden, berichten die Lehrerinnen, Jutebeutel mit die Weltkugel umspannenden Händen oder Slogans im Stil von „Bunt ist schöner“ gestaltet, mal wurden Fotos dieser Ideen gefertigt oder der vormals schnöde schuleigene Fahrradkeller mit Artikeln aus dem Grundgesetz verschönert. Mit diesen kreativen Aspekten sowie Besuchen wie etwa der Mahn- und Gedenkstätte in Düsseldorf ist es nicht getan. „Wir entwickeln weite Projekte“, skizzieren die Lehrer zukünftige Konzepte, die darüber hinaus dokumentiert werden. Eine Idee ist beispielsweise, den im Dezember stattfinden „Tag des Menschenrechts“ entsprechend an der Schule mit Aktionen im Rahmen eines Projekttages zu feiern.

Als „Schule ohne Rassismus“ ist das Pascal-Gymnasium jetzt Teil eines Verbundes, „damit treten wir in einen Dialog“ – nicht nur mit der Organisation, sondern ebenso mit anderen in diesem Segment ausgezeichneten Schulen. „Wir machen das nicht wegen der Auszeichnung. Zusammenleben zu lernen ist ein Signal, dass das, was wir hier an der Schule machen, gesellschaftliche Relevanz hat“, sind sich Kollegium und Schülerschaft einig.

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