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Grevenbroich: Partnerschaftsverein sucht Leiter für Celje-Abteilung

Der Posten ist seit zwei Jahren vakant : Partnerschaftsverein Grevenbroich sucht Leiter für die Celje-Abteilung

Nach dem Tod der aus Slowenien stammenden Abteilungsleiterin Biserka Güldenberg ist der Austausch mit der 38.000-Einwohner-Stadt am Ufer der Savinja ins Stocken geraten.

Der Partnerschaftsverein sucht händeringend nach einer neuen Leitung für die Abteilung Celje. Der Posten ist bereits seit zwei Jahren vakant, auch in der jüngsten Hauptversammlung ist es nicht gelungen, ihn zu besetzen. Das Problem: „Wir haben bislang niemanden gefunden, der die slowenische Sprache beherrscht“, sagt Geschäftsführerin Luise Coenen.

Nach dem Tod der aus Slowenien stammenden Abteilungsleiterin Biserka Güldenberg ist der Austausch mit der 38.000-Einwohner-Stadt am Ufer der Savinja ins Stocken geraten. „Das ist schade“, sagt Coenen. „Wir würden die Freundschaft gerne wieder intensivieren.“ Der Vorstand des Partnerschaftsvereins habe zwar schon Kontakt mit Slowenen aufgenommen, die in Grevenbroich leben – doch: „Leider war niemand bereit, ein Vorstandsamt anzunehmen“, bedauert Coenen.

Die Freundschaft mit der slowenischen Stadt wurde 1986 urkundlich besiegelt, in den vergangenen Jahren sind die Austausche seltener geworden. „Unsere Partner sprechen hauptsächlich Slowenisch, die wenigsten Englisch. Aus diesem Grund wäre es sehr hilfreich, wenn wir jemanden finden würden, der die slowenische Sprache beherrscht“, sagt Luise Coenen.

Ansonsten läuft es aber gut im Partnerschaftsverein, mehrere Begegnungen sind für dieses Jahr geplant. Traditionell kommt es über Christi Himmelfahrt (30. Mai) wieder zu einer Begegnung mit den französischen Freunden. „Wir werden eine etwa 40-köpfige Delegation aus St. Chamond in Grevenbroich begrüßen, darunter auch Vertreter der Stadt“, sagt Coenen. Für die Besucher wurde bereits ein buntes Programm ausgetüftelt: Unter anderem ist ein Ausflug in die niederländische Partnergemeinde Peel en Maas geplant, inklusive einer Burg-Besichtigung in Kessel.

Mit Peel en Maas sind mehrere Begegnungen in diesem Jahr geplant. Abteilungsleiter Joachim Schwedhelm plant unter anderem Austausche mit Künstlern und Sportlern. Die Partnerstadt Auerbach im Vogtland hat der Verein bereits im Winter besucht.

Was fehlt: „Wir haben nur noch 150 Mitglieder und brauchen dringend Verstärkung“, schildert Luise Coenen. Vor allem jüngere Mitstreiter werden gesucht.

(wilp)