Grevenbroich: Obduktion von Vierjährigem abgeschlossen

Tod in Bedburger Freibad: Verstorbener Vierjähriger in der Türkei beerdigt

Die Ermittlungen nach dem tödlichen Badeunfall im Bedburger Freibad laufen noch. Der Junge wurde inzwischen beerdigt. Im Internet kursierende Behauptungen, der Vierjährige sei an einer Hirnblutung infolge eines Sturzes gestorben, wollte die Staatsanwaltschaft nicht bestätigen.

Das am Montag im Bedburger Freibad ums Leben gekommene Kind aus Grevenbroich ist am Freitag in der Türkei beerdigt worden. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Köln auf Anfrage unserer Redaktion.

Die Leiche des Jungen war zuvor von Gerichtsmedizinern untersucht worden. Zur Todesursache könne sich die Staatsanwaltschaft aber zurzeit nicht äußern, sagte eine Sprecherin. Denn das endgültige Obduktionsergebnis liege noch noch nicht vor.

Im Internet kursierende Behauptungen, der Vierjährige sei an einer Hirnblutung infolge eines Sturzes gestorben, wollte die Staatsanwaltschaft nicht bestätigen.

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Das Ergebnis ihres Todesermittlungsverfahrens, das sich ausdrücklich nicht gegen eine Person richte, soll nach Vorlage des Obduktionsberichts bekannt gegeben werden. Das könne bis zu zehn Tagen dauern, hieß es.

Der Junge war am Nachmittag des vergangenen Montags leblos unter der Wasseroberfläche eines Nichtschwimmerbeckens entdeckt worden. Badegäste hatten sofort versucht, den Vierjährigen wiederzubeleben, ebenso die wenig später eingetroffenen Rettungskräfte. Nach Polizeiangaben starb das Kind auf dem Weg ins Krankenhaus.

Nachdem es das Freibad am Alten Schloss nicht mehr gibt, ist das Bad in der Nachbarstadt Bedburg ein beliebtes Ausflugsziel für viele Grevenbroicher geworden.

(wilp)