Grevenbroich: Neukirchener krönen zum Fest-Finale ihre Schützenkönigin Elke Roesberg

Zum Abschluss von vier Feier-Tagen : Neukirchener krönen zum Fest-Finale ihre Schützenkönigin

Während Gerald Roesberg das Königssilber in seiner Residenz von seinem Vorgänger ziemlich unspektakulär übernommen hatte, fiel die Krönung der Königin sehr festlich aus. Die Laudatio auf Elke Roesberg hielt Präsident Bernhard Padberg.

Immer wieder hatte während des Schützenfestes das Wetter Regie geführt, immer wieder hatte es geregnet – das war beim letzten Einzug ins Festzelt am Dienstagabend nicht anders. „Davon haben wir uns allerdings nicht die Stimmung vermiesen lassen“, sagte Gerald Roesberg (53). Padberg beschrieb die Roesbergs als „ein Paar, das fast alle kennen“. Sie seien hier fest verwurzelt. Elke Roesberg bezeichnete Bernhard Padberg als „bodenständige Frau, die aus einem landwirtschaftlichen Betrieb stammt“. Mit sieben Jahren habe sie ein Pony bekommen, später dann ein eigenes Pferd. Was der Präsident hervorhob: „Sie hat nie einen Bauern heiraten wollen.“

Brauchte sie auch nicht: Ihr Gerald ist Anwendungstechniker – ein Mann, der, bevor er handelt, erstmal das Hirn einschaltet. Ihr Hobby seien ihre Tiere, ihr Hund Franzi und sieben Stück Damwild. Die gelernte Hauswirtschaftlerin halte ihrem Mann den Rücken frei. Und sie kümmere sich um ihren Vater, ihre Schwiegereltern und sei gut vernetzt – auch in Neukirchen. Bernhard Padberg erinnerte daran, dass sich das Paar beim Kneipenkarneval im Ort kennengelernt habe. Zur Familie gehörten die Söhne Fabian (24) und Timo (18).

Das Diadem lag auf einem Samtkissen, ehe die Königin damit geschmückt wurde. Zuerst gratulierten die Edelknaben, dann die Falkner und die Junggrenadiere. Der Grenadierzug „Op Zack“ aus Kapellen, in dem der König ebenfalls aktiv ist, hatte für eine Überraschung in Form einer musikalischen Einlage des Fanfarencorps Kapellen gesorgt.

Bürgermeister Klaus Krützen hatte ein Heimspiel – er marschiert bei den „Flotte Boschte“ mit. „Die Neukirchener bildeten eine starke Gemeinschaft.  Das haben sie zuletzt bewiesen, als es um den Erhalt des Schwimmbades ging“, sagte er.

(barni)
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