1. NRW
  2. Städte
  3. Grevenbroich

Grevenbroich: Neues Museums-Angebot geplant

Förderverein will Spezialführungen organisieren : Neues Museums-Angebot geplant

Der Förderverein des Museums will neue Angebote für die Villa Erckens schaffen. Unter anderem in der Planung: Spezial-Führungen für Eltern mit Babys im Alter bis zu einem Jahr. Was es noch geben soll?

Der Verein hat soeben seinen Vorstand neu gewählt – ohne dass es an der Spitze großartige Veränderungen gab: Martina Flick bleibt weiterhin Vorsitzende, ihre Stellvertreterin ist nach wie vor Ursula Schachneider. Für die Kasse ist erneut Rosemarie Cremer zuständig, die Geschäftsführung hat Margret Maxt inne. Gemeinsam mit den Beisitzern Ursula Gabler, Ingrid Horst und Thomas Wolff hat der Vorstand jetzt neue Aktionen geplant.

Nach dem Vorbild des Kreismuseums wollen die Förderer künftig auch Eltern-/Baby-Führungen in Grevenbroich veranstalten. „Wir haben uns bereits in Zons informiert und wollen dieses Angebot nun auch in die Villa Erckens holen“, sagt Martina Flick. Insbesondere Frauen, die sich im Mutterschutz befinden, könne damit eine Abwechslung geboten werden. „Sie können sich bei einem Besuch miteinander austauschen – und haben auch gleich ein Gesprächsthema“, meint Flick.

Für die mit den Spezialführungen verbundene Ausstattung wollen die Mitglieder des Fördervereins sorgen. So sollen etwa eine Wickelkommode und ein Hygiene-Behälter für Babywindeln angeschafft werden. „Das ist ohnehin überfällig“, sagt Martina Flick. „Jedes moderne Museum sollte ein solches Angebot bereithalten.“

  • Museum der niederrheinischen Seele : Erstes Konzept für ein „Museum 2.0“ in Grevenbroich
  • Förderverein Begegnungspark Bedburg-Hau
    Neue Ideen in Bedburg-Hau : Förderverein will mehr Leben auf das Klinikgelände holen
  • Kita St. Helena in Viersen : Eine neue Matschanlage

Der beliebte Weihnachtsmarkt in der Villa Erckens musste im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen. „In der Umgebung ist er der einzige, der ausschließlich Indoor stattfindet“, betont die Fördervereinsvorsitzende. „Dementsprechend groß war die Enttäuschung, als wir ihn im vergangenen Winter absagen mussten.“ Der Verein gebe aber nicht die Hoffnung auf, dass es in diesem Jahr doch noch klappen könnte. „Wir werden die Sommerferien abwarten und dann entscheiden“, sagt Flick.

Sollte es zur Veranstaltung kommen, wird Ursula Gabler einmal mehr für die Zusammenstellung des Marktes sorgen. In den vergangenen Jahren hatte die Keramikkünstlerin immer wieder unterschiedliche Kunsthandwerker verpflichten können, die für ein abwechslungsreiches Angebot sorgten – von 3D-Gebilden aus Lebkuchen bis hin zu Fröbelsternen.

Offen ist ebenso, ob wieder eine Kulturnacht veranstaltet werden kann. Auch hier will der Verein den Verlauf der Pandemie abwarten. In den Vorjahren hatten die Förderer unter anderem Künstler und Autoren ins Museum eingeladen und die Besucher mit Würstchen und Kartoffelsalat beköstigt.

(wilp)