Vodafone und Telekom in Grevenbroich Mobilfunknetz soll besser werden

Grevenbroich · Vodafone und Telekom sind an mehreren Stellen im Süden des Stadtgebietes aktiv. In Frimmersdorf, Neurath und Gindorf wird an Verbeserungen gearbeitet.

 Vodafone nimmt im Grevenbroicher Süden Verbesserungen sowohl am 5G- als auch am LTE-Netz vor.  Foto: R. Pfeil/dpa

Vodafone nimmt im Grevenbroicher Süden Verbesserungen sowohl am 5G- als auch am LTE-Netz vor. Foto: R. Pfeil/dpa

Foto: dpa/Roberto Pfeil

Im Süden von Grevenbroich laufen an mehreren Stellen zur Verbesserung des Mobilfunknetzes, sowohl Vodafone als auch Telekom sind aktiv. Im Herbst hatte die Deutsche Telekom westlich der L 116 an der Zufahrt der Kreisstraße 39 auf die Landesstraße einen 35 Meter hohen Funkmast errichten lassen. Damit soll die Versorgung in Frimmersdorf und Umgebung verbessert werden.

Aber auch Vodafone nehme, wie SPD-Politiker Daniel Rinkert jetzt erklärt, mehrere Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilfunknetze vor. So werde in Frimmersdorf an der Energiestraße und an der Erftstraße ein LTE-(Long Term Evolution)-Upgrade durchgeführt. Zudem würden an der St.-Leonhard-Straße in Gindorf sowie an der Erftstraße in Frimmersdorf Verbesserungen am LTE-Netz vorgenommen. Und auf dem Gut Neuhöfchen in Neurath gehe es um ein 5G-Upgrade, bei 5G handelt es es sich um ein neueres Netz mit höheren Übertragungsgeschwindigkeiten.

„Wir begrüßen die ergriffenen Maßnahmen im Grevenbroicher Süden zur Verbesserung des Mobilfunknetzes sehr“, sagt SPD-Fraktionschef Daniel Rinkert, der Ratsherr für Neurath und Bundestagsabgeordneter ist. „Gerade in Neurath haben wir leider noch viele Funklöcher und eine unzureichende Mobilnetzabdeckung erlebt. Als SPD-Fraktion haben wir uns daher schon lange für ein besseres Mobilfunknetz in ganz Grevenbroich eingesetzt. Wir freuen uns, dass sich mit den angekündigten Maßnahmen dieser Einsatz ausgezahlt hat.“

Sowohl vor Ort in Grevenbroich als auch im Bund wolle die SPD Lücken im Mobilfunknetz zum Thema machen. „Die digitale Infrastruktur in Deutschland hat noch zu viele Lücken und ist nicht leistungsfähig genug. Das geht besser“, erklärt Rinkert. „Dafür braucht es eine Reform der Ausbauverfahren sowie eine Fortsetzung und Neujustierung der Förderprogramme für Mobil- und Glasfasernetze, die zu einer Beschleunigung des Ausbaus und gleichwertigen Lebensverhältnissen führen.“

(NGZ)
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