Grevenbroich: Mehr als 2500 Teilnehmer beim Citylauf

Citylauf in Grevenbroich : Mehr als 2500 City-Läufer am Start

Der Grevenbroicher Citylauf wird immer beliebter: Es gingen noch mehr Teilnehmer als in den vergangenen Jahren an den Start. Bestens vertreten waren die Schulen aus dem Stadtgebiet, die am Freitag mehr als 600 Teilnehmer stellten.

Wie viele Teilnehmer insgesamt dabei waren, stand am frühen Freitagabend noch nicht fest. „Ganz sicher aber ist, dass wir die Marke von 2500 Läufern geknackt haben“, sagt Willy Helfenstein zufrieden. Das wären mindestens 150 mehr als im vergangenen Jahr. Der Grevenbroicher Citylauf wird immer beliebter – „und schon jetzt steht fest: 2019 wird es eine fünfte Auflage geben“, berichtet der Mitorganisator der Großveranstaltung.

Die Stadt war proppenvoll, als um 17.30 Uhr der Start für den Familienlauf freigegeben wurde. Mütter, Väter und Kinder gingen gemeinsam auf die Strecke durch die Innenstadt. Und sie gaben ihr Bestes – angefeuert von ihren Verwandten und von der Gruppe „Sandaiko“ vom Karateverein Korschenbroich, die mit ihren japanischen Trommeln für den richtigen Lauf-Rhythmus sorgte. Und das Wetter war prima: „Nicht zu heiß, nicht zu kalt – also ideal“, sagt Helfenstein.

Die fünfjährige Ecrin Cakmak zeigt stolz ihren Mini-Pokal. Foto: Carsten Sommerfeld

Mittendrin im Gewusel: die vier Jahre alte Nele Haidos, die in ihrem Rollstuhl erstmals am Citylauf teilnahm und von Mama Marie geschoben wurde. „Nele hatte einen Riesen-Spaß an der Sache“, schildert die Mutter. Und so ging es auch den mehr als 600 Schülern, die bei den unterschiedlichen Läufen mit Feuereifer an den Start gingen. „Die Schulen ziehen hervorragend mit“, schildert Helfenstein. „In dieser Kategorie haben wir – verglichen mit der Erstauflage – die dreifache Teilnehmerzahl zu verzeichnen.“ Einige Schulen haben bereits separate Sportangebote in ihren Unterrichtsplan aufgenommen, um Kinder und Jugendliche fit für den Citylauf zu machen. „Irgendwie haben wir die Stadt mit dieser Veranstaltung mobil gemacht“, betont Helfenstein, der in den vergangenen Tagen beobachtet hat, dass die Spazierwege im Bend mit Läufern gesäumt waren, die sich den letzten Schliff holen wollten.

Nele Haidos (4) nahm in ihrem Rollstuhl am Citylauf teil. Foto: Piel, Wiljo

Es waren vor allem die Kinder, die die ersten von insgesamt elf Läufen gestalteten. Darunter Julian Küpper (6) aus der ersten Klasse der Grundschule St. Martin, der beim Bambini-Lauf an den Start ging – es war nicht sein erster, denn: „Heute Morgen haben die Kinder bereits einen Sponsored-Walk zurückgelegt“, berichtet Vater Philipp. Etwas weiter wartete Nicole Rübenkamm (35) auf ihren Sohn Jonas, das Fähnchen der Grundschule am Welchenberg hatte sie bereits in der Hand. Lehrerin Katja Buchwald war wegen eines gebrochenen Fußes fürs Training ausgefallen. „Doch das haben die Eltern übernommen und toll gemacht“, erzählt die 39-Jährige. Stolz mit dem Mini-Pokal in der Hand präsentierte sich Ecrin Cakmak, die mit den Kindern der Kita „Wirbelwind“ an den Start gegangen war. Klar, dass Mutter Gülcan stolz war.

Nicole Rübenkamm (l.) und Katja Buchwald feuerten die Kinder an. Foto: Carsten Sommerfeld

Rund 100 Helfer waren im Einsatz, um den Verkehr rund um die gesperrte City zu regeln oder für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. „Und die Leute haben hier offensichtlich großen Spaß“, meint Willy Helfenstein. „Überall sind frohe Gesichter zu sehen – eine tolle Atmosphäre.“ Viele Zuschauer jubelten den Teilnehmern an der Laufstrecke zu und genossen den Einstieg ins Wochenende. „Wir sind froh darüber, dass diese noch junge Veranstaltung in einer solch kurzen Zeit so viele Freunde gefunden hat“, meint der Organisator.

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