Grevenbroich: Königspaar Dirk und Uta Abels regiert in Frimmersdorf

Brauchtum in Grevenbroich-Frimmersdorf : Königspaar Dirk und Ute Abels regiert wieder in Frimmersdorf

Bürgerverein Frimmersdorf feiert Schützen- Volks- und Heimatfest

Zufrieden mit dem Verlauf des Schützen-, Volks- und Heimatfestes, das der Bürgerverein Frimmersdorf ausrichtet, zeigt sich der Vereinsvorsitzende Werner Alderath. „Von Beginn an hatten wir eine tolle Stimmung. Der Bürgerball am Samstag im Festzelt war sehr gut besucht.“ Alderath freut sich, dass beim Fest auch die Schausteller der Kirmes dank des großen Andrangs an den Buden und auf den Fahrgeschäften auf ihre Kosten kamen.

Nicht minder gut besucht war der musikalische Frühschoppen Sonntagmorgen im Festzelt, bei dem Werner Alderath junior die Ehrungen vornahm. Im Mittelpunkt stand dabei neben der Auszeichnung vieler Vereinsmitglieder der Zug der Jung Schill‘schen Offiziere. Obwohl schon 40 Jahre alt, sieht der Zug keinen Anlass, das „jung“ aus seinem Namen zu streichen, wie er ausdrücklich in der Festzeitschrift betont.

Zu einem der Höhepunkte in der Regentschaft des Königspaars Dirk und Ute Abels, die zum zweiten Mal nach 2005 den Bürgerverein repräsentieren, stand Sonntag der große Festzug, dem der Regimentsball im Festzelt folgte. Rund 350 Teilnehmern marschierten zu Ehren der Majestäten über die Straßen von Frimmersdorf. „Erstmalig“, so bedauerte der Vorsitzende, „werden wir aufgrund schwindender Mitgliederzahlen die Festumzüge nur mit drei Musikblöcken bestücken, was uns nicht gerade zum Jubeln veranlasst.“ Dank der guten Jugendarbeit hofft der Bürgerverein, dass die Mitgliederzahl wieder steigt.

„Wir haben das Programm am Montag etwas verändert. Zum ersten Mal gibt einen Klompenball mit einer kleinen Parade im Festzelt“, erläutert Alderath. Der Klompenzug dagegen wurde gestrichen. Und im Festzelt gibt es zum ersten Mal ein Catering.

Traditionell endet das Fest mit dem Krönungsball am Dienstagabend. Doch endet damit längst nicht die Aktivität des Bürgervereins, der nach Alderaths Angaben der größte Verein im Ort ist. Mit wachen Augen laufen die Mitglieder durch Frimmersdorf und packen dort an, wo etwas zu tun ist, wie etwa die Erneuerung der Weihnachtsbeleuchtung. Stolz ist der Vorsitzende, dass es insbesondere die jüngeren Züge sind, die sich immer mehr für das Dorfleben einsetzen. „Wenn wir etwa ein Denkmal ausbessern müssen, steht immer ein Zug bereit“, freut sich Alderath.

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