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Grevenbroich: Kinderchor feiert sein Comeback mit dem Musical "Joseph"

Nach der Corona-Pause : Kinderchor aus Grevenbroich feiert sein Comeback

Nach mehr als zwei Jahren konnten die vier bis zwanzigjährigen Sänger der Kinder- und Jugendkantorei Grevenbroich um Chorleiter Karl-Georg Brumm wieder zu einem Live-Musical einladen.

In der Christuskirche wurde den Besuchern ein Spektakel mit Schauspiel, Kostümen, Bühnenbild und kleinem Orchester geboten. Dieses konnte trotz der Corona-Pandemie durch das Video-Singen als Einzelsänger oder in Gruppen einstudiert werden.

Thematisch ging es dabei um die Zeit des Alten Testaments. Die Szenen der Brüder Josephs, das bunte Gewand dessen, die Karawane und eine Oase waren im Altarraum zu sehen, durch die neue Beleuchtung der Christuskirche wirkungsvoll angestrahlt. In einem Seitenbereich war der Palast des Kämmerers und das Gefängnis angedeutet und der Tauftisch war zum Brunnen umfunktioniert worden, in den die Brüder Joseph ihn später einsperrten.

 In das Vorspiel des kleinen Orchesters stimmten die Besucher musikalisch mit ein, währenddessen zog der Chor ein. Zwei Erzähler führten durch die Handlung; Brüder, Vater und Joseph eröffneten die Geschichte. Ein düsteres Gefängnislied, ein jazziger Partysong, ein Wüstenwanderlied und vieles mehr berichteten von den Verwicklungen, an deren Ende das glückliche Wiedersehen Josephs mit seinen Brüdern und dem Vater Jakob stand. Die zahlreichen Zuschauer waren vom unbekümmerten Schauspiel und der der mitreißenden Musik begeistert und sparten am Ende nicht mit Beifall, worüber sich die Kinder und Jugendlichen freuten.

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Freuen können sich die jungen Chormitglieder demnächst auch auf die Jugendherbergsfahrt, die in den letzten zwei Jahren immer wieder verschoben werden musste. Diese geht in den von der Flutkatastrophe zerstörten Ort Bad Münstereifel. Dessen Bewohner freuen sich schon jetzt auf die Kinder, war der Chor in der Vergangenheit doch immer wieder gern gesehener Gast durch die Verbindung mit dem früheren Grevenbroicher Berufsschulpfarrer Frank Raschke, der seit vielen Jahren dort seinen Gemeindedienst versieht.

(lst)