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Grevenbroich: Jugendferienwerk bietet Kindern im Sommercamp Abwechslung

Spiel und Spaß für Kinder in Grevenbroich : Ferienwerk bietet Kindern im Sommercamp Abwechslung

So viel Spaß hatten viele Kinder seit Monaten nicht mehr: Diese Woche findet das Sommercamp des Jugendferienwerks in Grevenbroich statt. Bei welchen Aktivitäten Kinder ihre Ferien dort genießen können.

Willkommen sind alle Kinder zwischen sechs und 13 Jahren. „Wir freuen uns sehr, dass wir das Sommercamp dieses Jahr austragen können“, sagt Johanna Giesa. Die 21-Jährige arbeitet als pädagogische Leiterin beim Jugendferienwerk Grevenbroich.

Mit den neun anderen Betreuern arbeitet sie auf ehrenamtlicher Basis. „Wir haben zwar schon die vergangenen Monate über geplant, allerdings wussten wir lange nicht, ob das Sommercamp tatsächlich stattfinden kann“, sagt sie. Normalerweise sei der Anmeldestart immer im November, wegen Corona konnte man sich für diesen Sommer erst im Februar anmelden. „Wir haben uns aber um ein gutes Hygienekonzept bemüht. Und es ist sehr schön zu sehen, dass sich die Kinder auch daran halten.“ Etwa dreimal in der Woche müssen die Kinder sicherheitshalber einen Corona-Test machen.

2020 musste das Camp wegen der Pandemie ausfallen, dafür sind die Kinder nun umso glücklicher, wieder kommen zu dürfen. Das gilt auch für den neunjährigen Tibor, der mit einer kleinen Gruppe und unter Aufsicht der Betreuer Liegestühle aus Holz baut. „Das Schleifen macht mir dabei großen Spaß“, sagt der Junge grinsend. „Und das Beste am Stuhlbauen ist, dass wir die Stühle danach mit nach Hause nehmen dürfen.“

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Das Programm des Sommercamps ist trotz der Planungsunsicherheit breit aufgestellt. Am Montag lernten sich die Kinder bei Spielen kennen. Am Dienstag wurden Workshops angeboten, bei denen die Kinder etwa Spardosen selbst herstellen und bemalen konnten, Stühle bauen und einiges zum Thema Nachhaltigkeit lernen konnten. Für die nächsten Tage steht unter anderem eine Rallye durch Elfgen, ein Besuch bei der Feuerwehr, weitere Workshops sowie Programm am Wildfrei- und Ziegengehege an. „Zum Abschluss wollen wir am Freitag gemeinsam grillen“, sagt Giesa.

Sowohl Betreuer als auch Kinder blicken dem Abschluss mit gemischten Gefühlen entgegen. Bereits jetzt wissen einige Kinder, dass sie nächstes Jahr wieder dabei sein werden. „Ich bin schon zweimal hier gewesen“, sagt Lena (8). „Nächstes Jahr komme ich auch wieder.“

Der Großteil der Kinder stammt aus Grevenbroich. Johanna Giesa, die eigentlich in Köln lebt, kommt für das Camp derzeit täglich nach Grevenbroich. „Als Kind war ich auch immer im Sommercamp. Deshalb ist es mir wichtig, den Kindern den Spaß zu ermöglichen, den ich all die Jahre dort hatte.“