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Grevenbroich: Gustorfer ist wieder Fernseh-Gärtner

Neue Serie: „Ran an den Rasen – das Gartenduell“ : Gustorfer ist wieder Fernseh-Gärtner

Bernd Franzen kehrt ins Fernsehen zurück: Der 44 Jahre alte Gartenarchitekt spielt eine tragende Rolle in der neuen RTL-Serie „Ran an den Rasen – das Gartenduell“. An seiner Seite: Ilka Bessin, früher als Cindy aus Marzahl bekannt.

Fernseherprobt ist er ja. Schließlich hat Bernd Franzen seine Kenntnisse bereits souverän in der Serie „Mein Garten“ eingesetzt. Ab Sonntag wird der 44 Jahre alte Gustorfer in einem neuen Format zu sehen sein. Das heißt „Ran an den Rasen – das Gartenduell“ und wird ab 15.40 Uhr bei RTL ausgestrahlt. An seiner Seite: Ilka Bessin, früher bekannt als Cindy aus Marzahn.

Bernd Franzen ist Gartenarchitekt und berät zurzeit ehrenamtlich den Stadtparkverein, der sich um die Wiederherstellung der grünen Lunge im Grevenbroicher Zentrum kümmert. Sein Büro hat er auf Schloss Dyck, an historischer Stelle plant und realisiert er mit dem Team von „gartenplus“ ausgeklügelte High-End-Privatgärten zwischen Köln und Düsseldorf. Weil Franzen bereits ein fernsehbekanntes Gesicht hat, ist er gefragt worden, ob er Lust auf ein neues Format habe. „Und ob“, sagt der 44-Jährige, der sich nicht lange bitten ließ. Im vergangenen Jahr sind sechs Folgen produziert worden, die erste ist am Sonntag zu sehen.

Bei „Ran an den Rasen – das Gartenduell“ bekommen jeweils zwei Teams die Möglichkeit, ihren verwucherten Garten in die reinste Wohlfühl-Oase zu verwandeln. Die Kandidaten haben genau 72 Stunden Zeit und 4000 Euro Budget, um aus ihrer unansehnlichen Scholle ein Vorzeige-Paradies zu machen. Sobald die drei Tage abgelaufen sind, müssen die Kandidaten ihre Gartenwerkzeuge an Ort und Stelle fallen lassen – egal, wie weit die Verschönerungsarbeiten zu diesem Zeitpunkt fortgeschritten sind. „Die Dreharbeiten waren spannend und haben richtig Spaß gemacht – wir haben viele tolle Sachen erlebt“, sagt Bernd Franzen, der nicht nur im Garten, sondern auch als aktives Mitglied der Gustorfer Bürgerschützen eine gute Figur abgibt.

Er hat den fachlichen Part in der Serie übernommen, entwirft die Pläne für die neuen Gärten, die dann von den Familien gemeinsam mit einem Team von Fachleuten realisiert werden. Gemeinsam mit Ilka Bessin – die ihre Kindertage im Schrebergarten ihrer Mutter verbrachte – bildet Franzen am Schluss die Jury, die den schönsten Garten kürt. Die Sieger bekommen einen Blattgold überzogenen Spaten.

„Mit Ilka habe ich mich super verstanden“, berichtet Bernd Franzen. „Wir sind ein sehr funktionierendes, sich richtig gut ergänzendes Team.“ Die Dreharbeiten führten die beiden durch halb Deutschland – und letztlich auch in Franzens Heimatstadt Grevenbroich. „Ein Garten aus Allrath wird auch dabei sein“, verrät der 44-Jährige. Und auch das historische Schloss Dyck – das Vorzeigeobjekt des Rhein-Kreises – wird beim „Gartenduell“ zu sehen sein.

Neben seinem Job widmet sich Bernd Franzen mit vollem Eifer der Neugestaltung des Stadtparks. Dort hat am Freitag der dritte Bauabschnitt begonnen. Ziel ist es, das innerstädtische Naherholungsziel bis 2020 wieder in den Zustand zu bringen, in dem er zur Landesgartenschau 1995 einmal war. „Er wird wieder luftiger und lichtdurchlässiger – und das ist schon jetzt gut zu sehen“, sagt Franzen. Zum 25-Jahr-Jubiläum soll der Park wieder im neuen alten Glanz erstrahlen.