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Grevenbroich: Grüne halten Baerbock für die richtige Kandidatin

Das sagt die Basis in Grevenbroich : Grüne halten Baerbock für die richtige Kandidatin

Die Grünen in Grevenbroich zollen Robert Habeck Respekt – und stellen sich hinter Annalena Baerbock, die die Partei am Montag ins Rennen um die Kanzlerschaft geschickt hat. Die Grünen versprechen sich viel von der 40-Jährigen, die „sich mit dem realen Leben“ auskenne.

Die Grevenbroicher Grünen stehen hinter ihrer Co-Bundesvorsitzenden, die die Partei am Montag offiziell ins Rennen um die Kanzlerschaft geschickt hat: Die Stadtverbandsvorsitzenden Peter Gehrmann und Swenja Krüppel halten die 40-jährige Annalena Baerbock für die richtige Kandidatin.

 Peter Gehrmann von den Grevenbroicher Grünen.
Peter Gehrmann von den Grevenbroicher Grünen. Foto: Grüne

Die Nominierung Baerbocks, die sich zuvor quasi geräuschlos auch mit ihrem Kollegen Robert Habeck geeinigt hatte, zeige Gehrmann zufolge, wie man Kandidaten aufstellt. „Annalena Baerbock sticht als Mutter hervor. Sie weiß, was es heißt, Kinder zu betreuen und mit welchen Belastungen Familien heute leben müssen: Sie kennt sich mit dem realen Leben aus“, sagte Gehrmann am Montag und schlug eine Brücke zur neuseeländischen Regierungschefin: Premierministerin Jacinda Ardern amtiert seit Oktober 2017 und wurde im Herbst für weitere drei Jahre in ihrem Amt bestätigt. Sie ist ebenfalls 40 Jahre alt und Mutter.

Peter Gehrmann würdigte auch Robert Habeck, sprach von „zwei herausragenden Kandidaten“ – ebenso wie Co-Stadtverbandsvorsitzende Swenja Krüppel, die Habeck Respekt zollte. „Beide wären perfekt gewesen“, sagte Krüppel, die davon überzeugt ist, dass die nun nominierte Annalena Baerbock das Zeug zur Kanzlerin hat: „Sie kann sicher viele Wähler mobilisieren.“ Auch mit Blick darauf, dass viele Frauen die Grünen wählten, sei Baerbock ein Gewinn.

Die 40-Jährige ist seit 1949 die zweite Frau nach Angela Merkel, die sich um das Kanzleramt bewirbt. Für die SPD geht Bundesfinanzminister Olaf Scholz ins Rennen, in der Union wird eine Einigung zwischen CDU-Vorsitzendem Armin Laschet und CSU-Vorsitzendem Markus Söder für diese Tage erwartet. Die Bundestagswahl ist für den 26. September angesetzt.

(cka)