Grevenbroich: Gindorfer Kreuz - Krützen hadert mit der FDP

Bürgermeister bezieht Stellung : Gindorfer Kreuz: Krützen hadert mit FDP-Chef

Die Kritik von FDP-Chef Markus Schumacher, die Stadt hätte sich nicht um das marode Gindorfer Dorfkreuz gekümmert, weist Bürgermeister Klaus Krützen zurück. „Es ist nicht Aufgabe der Stadt, sich um Privateigentum zu kümmern, das nicht denkmalwürdig ist“, sagt er.

Darauf habe die Stadt in der März-Sitzung des Planungsausschusses aufmerksam gemacht – mit dem Hinweis, dass sie „dem Eigentümer gerne Hilfestellung anbietet“. Dieser habe jedoch versucht, im Ort Unterstützung zu bekommen und sei letztlich durch den Abbau des Kreuzes seiner Verkehrssicherungspflicht nachgekommen. „Jetzt organisieren örtliche Vereine die weiteren Schritte – ohne dass es städtischen oder staatlichen Handelns bedurfte“, sagt Krützen.

Und er wird deutlich: „Die FDP sollte sich fragen, ob es angemessen ist, einerseits immer sofort nach Aktivitäten der Stadt zu rufen, andererseits aber stolz darauf zu sein, ihr die Mittel zu kürzen – und der Verwaltung dann auch noch pauschal Trägheit vorzuwerfen.“ Diese, so   Krützen, ungerechtfertigte Schelte treffe die Rathaus-Mitarbeiter, deren Arbeit in Zweifel gezogen werde. „Sie werden vorgeführt, nur um kurzfristiges politisches Kapital zu erzielen“,  sagt der Bürgermeister.

(wilp)
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