Grevenbroich: Gasalarm am Elsener Friedhof

Feuerwehreinsatz : Gasalarm in Elsen

Bei Bohrarbeiten wurde eine Gasleitung getroffen. Deutsch-Ritter-Allee und Friedhof wurden gesperrt.

Wegen eines Gasalarm  rückte am Donnerstag Morgen die Feuerwehr auf der Deutsch-Ritter-Allee an. Die Straße und der Elsener Friedhof mussten zeitweise gesperrt.

Gasalam gab es bei Bohrarbeiten am Friedhofsgebäude in Elsen. Der Friedhof wurde geräumt. Foto: RP/Carsten Sommerfeld

Wie eine Sprecherin des  Versorgungsunternehmens GWG erklärt, wurde bei Probebohrungen der Stadtbetriebe die Gasleitung eines Hausanschlusses am Friedhofsgebäude an der Deutsch-Ritter-Allee getroffen. Dabei trat Gas  aus. „Wir haben weiträumig den Bereich der Deutsch-Ritter Allee zwischen den Straßen In der Herrschaft und Herrenhof gesperrt“, berichtet Stephan Durst von der Feuerwehr Grevenbroich auf Anfrage unserer Redaktion. Auch der Elsener Friedhof sei zunächst komplett gesperrt worden, „damit Menschen nicht von der anderen Seite in den Gefahrenbereich gelangen konnten“, erläuterte der Feuerwehrmann die Vorsichtsmaßnahme. Friedhofsbesucher wurden von den Einsatzkräften gebeten, das Areal zu verlassen. Wohnhäuser mussten nicht evakuiert werden.

Die Einsatzkräfte von der hauptamtlichen Wache und von der ehrenamtlichen Einheit Stadtmitte nahmen anschließend Messungen vor. „Wir konnten ausgetretenes Gas riechen. Das Messgerät zeigte aber erst Gas an, als wir es in die Bohrung hielten“, schildert Stephan Durst. Es sei nur eine geringe Menge ausgetreten. Die Sperrungen konnten nach etwa einer halben Stunde wieder aufgehoben werden.

Mitarbeiter von GWG sperrten die Leitung in diesem Bereich ab, „die Gefahr war damit gebannt“ erklärte eine Sprecherin des Versorgungsunternehmens.

Die Arbeit war damit aber keineswegs erledigt. „Im Anschluss müssen Tiefbauer die Leitung freilegen, so dass GWG die defekte Gasleitung gegen eine neue austauschen kann“, teilt das Versorgungsunternehmen am Donnerstag Mittag mit. Die Arbeiten würden voraussichtlich bis zum Wochenende dauern.

Die Feuerwehr ist für solche ABC-Einsätze – dazu zählt aus ausgetretenes Gas – umfassend ausgerüstet. Neben Messgeräten auf den Löschfahrzeugen verfügt die Wehr über einen speziellen Abrollbehälter „Gefahrgut“, der bei solchen Einsätzen im Stadtgebiet auf einem Wechsellader ausrückt.

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