1. NRW
  2. Städte
  3. Grevenbroich

Grevenbroich: Filialen der Volksbank fusionieren

In der zweiten Jahreshälfte: : Filialen der Volksbank fusionieren

Die Zweigstelle in Neuenhausen wird in der zweiten Jahreshälfte mit Gustorf zusammengelegt, die Filiale in Kapellen mit der in Wevelinghoven. Vor Ort wird es aber weiterhin SB-Automaten geben.

Die Volksbank Erft hat auch während der Corona-Pandemie 2020 ihre Bilanzsumme ausgeweitet und ein Ergebnis erwirtschaftet, das über den Erwartungen der Geschäftsführung lag. Dies erklärte der Vorstand der Bank jetzt in einer virtuellen Vertreterversammlung mit elektronischer Beschlussfassung. „Oberstes Gebot für uns ist, dass wir während der Krise unseren Kunden als zuverlässiger Partner zur Seite standen“, sagte Vorstandsvorsitzender Volker Leisten. „Unsere Investitionen in unser hauseigenes Kunden-Dialogcenter und die digitale Infrastruktur haben sich dabei bewährt.“

Wie Vorstandsmitglied Volker Grosche betonte, würden mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit der Bank regelmäßig alle Standorte hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Tragfähigkeit überprüft. Dennoch bleibe man weiter in der Fläche vertreten. Zum Ende des Geschäftsjahres 2020 betrieb die Volksbank Erft insgesamt 25 Filialen und 16 SB-Stellen. Nachdem in der ersten Jahreshälfte 2021 bereits drei Filialen im Rhein-Erft-Kreis mit Filialen in Standortnähe zusammengeführt wurden, folgen in den nächsten Monaten zwei weitere im Rhein-Kreis Neuss.

  • Nach 2029 wird der Fluss bis
    Erftverband baut Flussbett um : Wie es nach dem Kohleausstieg mit der Erft in Grevenbroich weitergehen soll
  • Die Polizei sucht einen Einbrecher. der
    Polizei ermitttelt : Einbrecher in Grevenbroich lässt sein T-Shirt zurück
  • Rettungskräfte brachten die Verletzten in ein
    Zusammenstoß am Bahnhof : Fünf Verletzte bei Bus-Unfall in Grevenbroich

Konkret wird das Team der Filiale Kapellen zum 30. September zu den Kollegen im drei Kilometer entfernten Wevelinghoven ziehen. Zum 31. Dezember steht dann der Umzug der Mitarbeiter aus Neuenhausen an den dreieinhalb Kilometer entfernten Standort Gustorf an. Die Filialen Kapellen und Neuenhausen werden in SB-Standorte mit Automaten umgewandelt.

Der Pandemie zum Trotz flossen der Genossenschaftsbank 2020 weitere Kundeneinlagen zu. Deren Volumen stieg um 9,3 Prozent auf rund 1,4 Milliarden Euro. „In der Corona-Krise erreichte die Sparquote Rekordhöhen“, betonte Grosche. Die andauernde Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank belaste Banken ebenso wie Sparer. Je länger diese Geldpolitik bestehen bleibe, desto schwieriger werde es, auf ein sogenanntes Verwahrentgelt zu verzichten. Dieses hat die Bank unter Berücksichtigung von Freigrenzen im Frühjahr eingeführt.

Die Ausleihen der Volksbank Erft an die private Kundschaft nahmen zu und der bilanzielle Bestand an Unternehmenskrediten stieg ebenfalls. Insgesamt legten die Forderungen an Kunden um 6,3 Prozent auf jetzt rund eine Milliarde Euro zu. Die Bilanzsumme der Kreditgenossenschaft stieg 2020 um 10,6 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro.

Die Volksbank Erft hat 25.770 Mitglieder. Die Vertreterversammlung beschloss, für 2020 eine Dividende von vier Prozent zu zahlen.

(wilp)