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Grevenbroich: Feuerwehr rettet aggressive Katze aus Wäschtrockner

Tierischer Einsatz in Grevenbroich : Feuerwehr rettet aggressive Katze aus Wäschetrockner

In Grevenbroich ist es am Donnerstagmorgen zu einem bemerkenswerten Einsatz der Feuerwehr gekommen. Sie musste eine Katze aus einem Trockengerät befreien. Das Tier hatte sich so heftig gewehrt, dass die Hausbesitzer die Retter alarmierten.

Die Feuerwehr Grevenbroich ist am Donnerstagvormittag zu einem skurrilen Rettungseinsatz ausgerückt. Die Kräfte mussten einen aggressiven Stubentiger aus der Trommel eines Wäschetrockners befreien. Bewohner eines Einfamilienhauses an der Winzerather Straße in Hemmerden hatten das Tier in dem Gerät entdeckt. Es handelte sich nicht um ihre Katze – wo sie herkam, ist unklar.

 Die Katze hatte es sich im Wäschetrockner gemütlich gemacht und ließ sich weder durch gute Worte, noch durch Aufscheuchen dazu bewegen, diesen wieder zu verlassen.
Die Katze hatte es sich im Wäschetrockner gemütlich gemacht und ließ sich weder durch gute Worte, noch durch Aufscheuchen dazu bewegen, diesen wieder zu verlassen. Foto: Feuerwehr Grevenbroich

Wie die Feuerwehr mitteilte, hatte es sich die grau-beige-getigerte Katze in der Trommel gemütlich gemacht. Sie ließ sich weder durch gute Worte, noch durch ein Aufscheuchen dazu bewegen, das Gerät zu verlassen. Weil das Tier jeden Versuch des Einfangens mit heftiger Gegenwehr beantwortete, riefen die Bewohner schließlich die Feuerwehr herbei.

Ein Glück: Die Retter waren wegen mehrerer Sturmeinsätze in der Umgebung nicht weit entfernt und konnten schnell helfen. Versuche der Kräfte der Löscheinheit Hemmerden scheiterten zunächst ebenso: Die Katze attackierte die Retter, die jedoch durch ihre Einsatzkleidung vor den Krallen geschützt waren.

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Nach einigen Anläufen gelang es ihnen schließlich, das Tier einzufangen, indem mehrere Feuerwehrkräfte den Trockner anhoben, leicht kippten und die Katze so in ein bereitstehendes Transportgefäß rutschen ließen. Rund 15 Minuten nach dem Alarm konnten die Hausbesitzer daraufhin wieder die Kontrolle über ihr Trockengerät übernehmen. Die Feuerwehrleute nahmen das möglicherweise verletzte oder erkrankte Tier zur Hauptwache mit und übergaben es dort an einen Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes, der es zum Tierarzt brachte.

(cka)