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Grevenbroich: Feuerwehr Gustorf löscht fünf Brände in zehn Tagen

Polizei schließt Brandstiftung nicht aus : Feuerwehr Gustorf löscht fünf Brände in zehn Tagen

Die Polizei prüft nach einem erneuten Heckenbrand einen Zusammenhang mit anderen mutmaßlichen Brandstiftungen in den vergangenen Tagen. Bisher sind alle Feuer vergleichsweise glimpflich ausgegangen.

 Bewohner des Doppeldorfs sind nach einer Serie mutmaßlicher Brandstiftungen in Sorge: Am Sonntag um 7.39 Uhr wurde die Feuerwehr zum fünften Mal binnen zehn Tagen alarmiert. Diesmal brannte eine Hecke an einem Einfamilienhaus an der Straße „Zur Hammhöhe“ in Gindorf. Die Ursache für das Feuer ist auch in diesem Fall ungeklärt, jetzt ermittelt die Kriminalpolizei. Eine Brandstiftung könne derzeit nicht ausgeschlossen werden. „Ob ein Zusammenhang mit den Bränden der vergangenen Wochen besteht, wird derzeit geprüft“, teilte die Kreispolizeibehörde am Montag mit.

 Die Hecke soll auf etwa 30 Metern Länge abgebrannt sein.
Die Hecke soll auf etwa 30 Metern Länge abgebrannt sein. Foto: Feuerwehr

Bereits am 9., am 11. und am 14. April waren Einsatzkräfte zu Bränden in Gustorf ausgerückt. Ein Gestrüppbrand an der Erlenstraße und parallel dazu ein Heckenbrand am Torfstecherweg bildeten den Beginn der kleinen Serie in Gustorf. Kostenpflichtiger Inhalt Nur zwei Tage später brannte der hölzerne Steg der alten Güterhalle unweit des Gustorfer Bahnhofs – und am 14. April eine Hecke an der Brucknerstraße. Die Feuerwehr rückte bis dahin immer in den späten Abendstunden aus, am Sonntag zum ersten Mal am frühen Morgen. In keinem der Fälle konnte die Polizei Brandstiftung ausschließen, in allen Fällen wird ermittelt.

Als die Einsatzkräfte an der Straße „Zur Hammhöhe“ eintrafen, hatten Anwohner einen Großteil der Hecke bereits eigenständig gelöscht und so Schlimmeres verhindert. „Die ersteintreffenden Kräfte unseres Löschzugs fanden eine bereits ausgebrannte Hecke auf circa 30 Metern vor“, heißt es zu dem Einsatz im Feuerwehrbericht. Ein Trupp löschte schließlich Glutnester ab, die die Feuerwehr mit Hilfe einer Wärmebildkamera lokalisiert hatte.

Laut Polizei entstand durch den Brand Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. Die Ermittler bitten nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, Hinweise zu geben und sich telefonisch unter der Rufnummer 02131 3000 mit dem Kriminalkommissariat 11 in Verbindung zu setzen.