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Grevenbroich: Fahrplan für den Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier

Energie und Mobilität in Grevenbroich : Fahrplan für Strukturwandel im Rheinischen Kohlerevier

Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) haben jetzt die Grundlinien für ein Wirtschafts- und Strukturprogramm 1.0 (WSP 1.0) für die Region verabschiedet.

Es handelt sich um Leitlinien für einen ersten Programmentwurf, der Grundlage für künftige Wettbewerbsauftritte und Projektauswahlen im Rahmen des geplanten „Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen“ sein wird.

„Das Rheinische Revier hat die große Chance, sich zu einer Modell- und Pilotregion für neue Energie und Mobilität weiterzuentwickeln und den Bürgern gleichzeitig ein attraktives Arbeits- und Lebensumfeld zu bieten“, sagte Christoph Dammermann, Wirtschafts-Staatssekretär und Aufsichtsratsvorsitzender der ZRR. Das Wirtschafts- und Strukturprogramm 1.0 bündele die Ideen der Region und habe damit das Potenzial, als Leitfaden für den Einsatz der in Aussicht gestellten Fördermittel zu dienen und der Region eine neue Perspektive zu öffnen. „Die Landesregierung wird den Entwurf eingehend prüfen“, sagte Christoph Dammerman.

Das Programm definiert vier Zukunftsfelder, in denen das Rheinische Revier bereits heute große Kompetenzen aufweist: Energie und Industrie, Ressourcen und Agrobusiness, Innovation und Bildung sowie Raum und Infrastruktur. Diese Stärken der Region sollen weiter ausgebaut werden. Das Wirtschafts- und Strukturprogramm 1.0 soll in einer Revierkonferenz am Freitag, 13. Dezember, der nordrhein-westfälischen Landesregierung übergeben werden.

„Das WSP 1.0 wird die bislang ambitionierteste Zukunftsvision des Rheinischen Reviers für die Zeit nach der Braunkohle sein“, sagte Michael Kreuzberg, Landrat des Rhein-Erft-Kreises und Vorsitzender der ZRR-Gesellschafterversammlung. „Die Zukunftsagentur, die Vorsitzenden der Revierknoten sowie Hunderte von Menschen aus dem Rheinischen Revier haben in dem unschlagbar kurzen Zeitraum von zwei Monaten die Grundlagen dafür gelegt.“

(NGZ)