Grevenbroich „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt“

Konmmunikatives Gastro-Event im „Fräuleinswunder“ in Grevenbroich : „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt“

Den Spruch von Eltern kennen noch viele, die schon einige Jahrzehnte alt sind. „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt“. Was einst oft Ärger bescherte, kann heute in neuer Form erlebt werden – und soll für Genuss statt Verdruß sorgen.

„Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt“, heißt es im Bar-Restaurant „Fräuleinswunder“ an der Karl-Oberbach-Straße. Die sonst auf den Herbst beschränkte Zusatzveranstaltung bietet Gabriele Gertoberens, die auch sonst für etwas speziellere Angebote ein Händchen hat, erstmals auch Anfang des Jahres an – das  nächste Mal am Samstag, 1. Februar, 20 Uhr. Anmeldung ist nötig (02181 2131000). Küchenchef Jens Stovermann kann dann wieder viele Register seines Könnens ziehen.

Das Prinzip: An einer langen Tafel im „Fräuleinswunder“ kommen rund 40 Gäste zusammen  – Paare, Familien und Singles, die sich zum großen Teil untereinander nicht kennen. „Es ist dabei sehr lustig. Erst  ist die Stimmung verhalten, dann wird sie  lockerer“, erklärt die 57-Jährige das „überraschende, delikate und höchst kommunikative Food-Format“. Die Gäste wissen nämlich vorher nicht, was serviert wird. Bei jedem Termin werden die Speisen für die sechs bis acht Gänge neu zusammengestellt.  Garnelen auf Belugalinsen, mediterraner Pastasalat,  karamellisierte Möhren mit Tahini und Ziegenkäsepraline, bretonische Jahrgangssardinen sowie Chorizo Pulled Pork sind einige wenige Beispiele für das, was bislang alles in Schüsseln und auf Platten auf den Tisch kam. Doch die nächsten Male steht eben Anderes auf dem Menüplan.

Klar, dass dann an der Tafel die Schüsseln herumgereicht werden, weil jeder seine Lieblingsspeise haben will. Und auch klar, dass der einst verhasste Spruch nun seinen Schrecken verloren hat. cso-