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Grevenbroich: DLRG sucht Platz für Bulli und Boot

Grevenbroicher Retter brauchen neue Garage : DLRG sucht Platz für Bulli und Boot

Ende September muss die Grevenbroicher DLRG ihr Domizil in Jüchen-Waat räumen. Die Retter wünschen sich einen zentral gelegenen Ort, an dem sie ihr Gespann unterstellen können. Große Anforderungen stellen sie nicht.

Die Ortsgruppe Grevenbroich der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) sucht dringend einen neuen Stellplatz für einen VW Bulli und einen etwa vier Meter langen Trailer mit Rettungsboot. Die Zeit drängt: Ende September müssen die Wasser-Retter ihr vor zwei Jahren provisorisch bezogenes Domizil in Jüchen-Waat räumen; für die Scheune hat der Eigentümer Eigenbedarf angemeldet. Nun wollen die DLRG-Mitglieder möglichst in Grevenbroich unterkommen. Große Ansprüche haben sie nicht: Der Platz muss trocken sein und über einen normalen Stromanschluss verfügen.

Nachdem die Retter vor gut zwei Jahren auch Uedesheim hatten verlassen müssen, kamen sie durch einen privaten Kontakt im kleinen Jüchener Ortsteil Waat unter. „Das war ein Glücksgriff“, sagt Sprecher Jens Heins. Unabhängig davon, dass sie die Scheune verlassen müssen, würden die rund 20 Mitglieder des Katastrophen-Einsatzteams (die meisten kommen aus Grevenbroich) im Ernstfall lieber einen zentral gelegenen Punkt ansteuern. Ziel der Ehrenamtler ist es, möglichst im Stadtgebiet von Grevenbroich unterzukommen. Allerdings müsste das neue Domizil Tag und Nacht zugänglich sein. „Es kann sein, dass wir auch mal nachts angefordert werden“, sagt Heins.

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Platz für das Gespann mit Transporter und Anhänger samt Boot ist an der Diedrich-Uhlhorn-Realschule in Wevelinghoven nicht: Dort hatte die DLRG kürzlich die frühere Hausmeisterwohnung bezogen. „Eine Garage können wir dort aber nicht nutzen“, sagt der DLRG-Sprecher. Sollten die Mitglieder bis Ende des Monats keinen neuen Unterstand für Bulli und Boot finden, müssten sie das Problem vorübergehend provisorisch lösen. Auf Dauer allerdings könne das Boot nicht offen stehen bleiben.

Ein Rettungsboot in Grevenbroich? Jens Heins erklärt, dass die Retter der Ortsgruppe regelmäßig Wachdienste etwa in Uedesheim am Rhein übernehmen oder am Straberger See aktiv sind. „Unser Boot ist flexibel einsetzbar, auch bei Überflutungen“, sagt er: „Es hat einen Tiefgang von nur zehn Zentimetern und kann daher fast überall eingesetzt werden.“ Wer Platz hat, wird gebeten, sich per Mail zu melden: info@grevenbroich.dlrg.de