Grevenbroich: Dinosaurier-Schau begeister

Jurassic Park in Grevenbroich : Gigantische Urzeitwesen begeistern in einer Show

Im Stil von Jurassic Park begeisterten Dinosaurier zum anfassen und darauf reiten am Wochenende.

Quasi lebendig wurde das Scifi-Abenteuer, das als Film „Jurrasic Park“ einst Millionen in die Kinos lockte, jetzt in der Aula des Pascal-Gymnasiums. Hier hatte Sergio Neigert zur „lebendigen Dinosauriershow“ eingeladen. Und obwohl am Wochenende das Wetter traumschön war, strömten die Familien scharenweise in die Schule und hatten mit ihren Kindern einen unterhaltsamen Nachmittag.

Der Organisator (32) war schon als Kind fasziniert von Vogelspinnen und Dinosauriern. Er stammt aus einer Schaustellerfamilie und es war seine Mutter, die ihm empfahl, mit einer lebendigen Dinosauriershow auf Tour zu gehen. Wie „fabelhaft“ nach Meinung der Zuschauer Neigert und Mitarbeiter Max Bürtlein die Spannung im Publikum zu schüren wussten, erzählten begeisterte Gäste. Lisa Michelle Feldhäuser (23) zum Beispiel war als Kind „kein Diono-Fan“, war nun aber mit Sohn Alissio-Patrice (3) unterwegs, der seinen Blick von den Giganten kaum abwenden mochte. Neben ihm saß sein Freund Josia (4), der vor Faszination fast vergaß, weiter sein Popcorn zu futtern.

Das Programm enthielt viel Wissenswertes aus der Zeit der Dinosaurier. Die lebten vor Millionen von Jahren und waren teilweise bis zu 28 Meter lang. In der Rolle des Johnson führte Sergio Neigert durch die Show, unterstützt von seinem Assistenten Williams, der von den Kindern angefeuert wurde und immer neue Dino-Exemplare vorstellte.

Dinosaurier bedeutet „schreckliche Riesenechse“, erfuhren die Kinder, denen Johnson und Williams ein Dinosaurierei präsentierten, aus dem ein Dino-Baby schlüpfte, das die Kinder anfassen durften. Auch Überraschungen gab es, so steckte während des Vortrags plötzlich eine Riesenechse ihren imposanten Schädel durch den Blätterzaun und näherte sich Zuschauerkind Chiara. Ganz entspannt saß die Kleine später gemeinsam mit einem Zuschauerkind Nikals auf dem Rücken eines Dino, der in der Realität sieben Tonnen schwer wurde. Die Reaktionen aufs Spektakel waren unterschiedlich, manche Kinder schrieen, Erwachsenen boten Schutz, und weiter ging es mit Infos über das Sozialverhalten des Stegosaurus oder Fleischfresser Tyrannosaurus referierte. „Toll“, begeisterten sich Fans wie Fabian (4). Und in der Pause wurde das Spektakel fortgesetzt, dann standen Kinder wie Kyrill (4) Schlange, um für ein Foto ihren Kopf wagemutig ins Maul eines Dinos zu legen. Sandra Wagner-Paulus war mit ihren Söhnen Tristan (7) und Yannick (9) schon in einer Dinoshow in Köln und hatte den Vergleich. „Köln war riesig und lehrreich mit der ganzen Geschichten um Dinosaurier. Hier das ist absolut kindgerecht und wirkt dabei wirklich beeindruckend“, meint die begeisterte Mutter.