Grevenbroich: Die erste Fahrradbörse in Grevenbroich kam gut an. Das Charity-Frühstück war mangels Masse das letzte seiner Art.

Radwandertag : Radfahrerbörse und Touren gefragt

Das Charity-Frühstück war schlecht besucht, die Radfahrangebote hingegen stießen auf großes Interesse.

Zufriedene und enttäuschte Gesichter gab es am Sonntag auf dem Grevenbroicher Marktplatz. Wolfgang Plesckka vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) und Lena Lüken vom Stadtmarketingverein konnten sich über die Resonanz auf den Niederrheinischen Radwandertag und die erste Fahrradbörse des Vereins freuen., Enttäuscht war aber Steven Haines von der Bürgerstiftung über nur vier Tischreservierungen zum Charity-Frühstück. Neben der Jungen Union, Mein Grevenbroich, der Kulturbande und einem privaten Frühstückstreff blieb die Fläche vor dem Alten Rathaus ungenutzt.

Haines entschied sich deshalb am Sonntag: „Das war unser letztes Charity-Frühstück, wir werden fürs nächste Jahr neue Ideen entwickeln“, kündigte er an. In der Überlegung sei ein Nachmittagstreff mit Kaffee und Kuchen, möglicherweise dann an der Villa Erckens und eventuell auch nicht mehr mit dem Niederrheinischen Radwandertag gekoppelt.

Andrang herrschte aber gleich zu Beginn der ersten Fahrradbörse, zu der, obwohl es keine Voranmeldung geben musste, spontan 15 Fahrräder zum Verkauf gebracht wurden. Auch hübsche Kinderräder konnten dort kostengünstig erworben werden. Lena Lücken stellte ausgedruckte Formulare für Kaufverträge zur Verfügung, damit es beim Besitzerwechsel der Zweiräder auch ordnungsgemäß zuging.

Das Fahrradfahrer auch Frühaufsteher sind, konnte der ADFC gleich zu Beginn der Sonntagsaktion feststellen. Denn um 11 Uhr fanden sich dort am Stand nicht nur gleich 30 Neustarter für die unterschiedlich langen Touren ein. Sieben weitere Radfahrer waren zuvor bereits unter anderem in Jüchen gestartet und ließen sich in Grevenbroich nun ihren Tagespass abstempeln, um von dort zu den weiteren „Checkpoints“ zu radeln.

Während sich die Frühstückstische leerten, hatten die Radfahrbörse und die ADFC-Stempelstelle bis in den Nachmittag weiter Zulauf bzw. gute Zufahrt. Wolfgang Pleschke beobachtete auch eine große Resonanz auf das neue familien- und behindertenfreundliche Tourangebot zum Niederrheinischen Radwandertag. Diese Strecke über nur 20 Kilometer sei gut angekommen, berichtete er. Sie wurde auch von Teilnehmern genutzt,. die mit speziellen Fahrrädern für Behinderte zum Start auf den Grevenbrocher Marktplatz oder zum alternativen Start ans Kloster Langwaden kamen.

(gt)