Grevenbroich: Daniel Rinkert (SPD) soll wieder für den Bundestag kandidieren

Im Wahlkreis Neuss, Grevenbroich, Dormagen, Rommerskirchen : SPD-Kreischef soll wieder für Bundestag kandidieren

Daniel Rinkert wird im kommenden Jahr erneut im Wahlkreis 108 (Neuss, Grevenbroich, Dormagen, Rommerskirchen) für den Bundestag kandidieren. Der SPD-Unterbezirk wird den 32 Jahre alten Grevenbroicher am Donnerstag offiziell vorstellen.

Bei dieser Gelegenheit will Rinkert bereits einen Einblick in sein Wahlkampf-Programm geben.

Rinkert hatte 2017 schon einmal kandidiert. Obwohl die SPD bundesweit erdrutschartige Verluste hinnehmen musste, konnte er in seinem Wahlkreis ein passables Ergebnis erzielen. Mit 28,6 Prozent der Erststimmen erreichte der Herausforderer des damaligen Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe (CDU) seinen persönlichen Achtungserfolg, in seiner Heimatstadt Grevenbroich holte er 30,5 Prozent. „Für einen Neuling war das doch ganz ordentlich“, sagt Rinkert. Für Berlin reichte es allerdings nicht: Der Kreisvorsitzende war auf Rang 21 angesiedelt, die Liste zog allerdings nur bis Platz 17.

Für die nächste Wahl will der Grevenbroicher nun noch einmal seinen Hut in den Ring werfen. Dass das schon weit im Vorfeld öffentlich kommuniziert wird, ist durchaus beabsichtigt: „Wir verfolgen das Prinzip der ,langen Linie’. Heißt: Kandidaten werden möglichst früh vorgestellt, damit sie sich im Wahlkreis bekannt machen können“, sagt Daniel Rinkert. Die Ortsvereine seien über den Kandidatenvorschlag informiert worden, es habe sich kein weiterer Interessent gemeldet. Die offizielle Nominierung soll nach der Kommunalwahl erfolgen – „im Oktober oder November“.

 Eines der zentralen Themen seines Wahlkampfes wird der Strukturwandel in der Region werden, „in Verbindung mit einer innovativen Wirtschafts- und Industriepolitik“, sagt Rinkert. Dazu will er am Donnerstag seine konkreten Vorstellungen darstellen und Lösungsansätze präsentieren. „Größer denken“, soll hierbei das Schlagwort sein.