Grevenbroich: Café Extrablatt eröffnet am Marktplatz

Gastronomischer Neuzugang in der Innenstadt : Perfekter Auftakt für „Extrablatt“ in Grevenbroich

Die ersten Gäste standen bereits morgens um 9 Uhr Schlange. Schließlich war die lang ersehnte Eröffnung des gastronomischen Neuzugangs am Marktplatz angekündigt worden. Allerdings öffnete Geschäftsführer Umit Böcü erst Punkt 14 Uhr die mit Ballons dekorierten Türen seines „Wohnzimmers“, als das er das Café Extrablatt bezeichnet. Und die Besucher kamen in Massen.

Die Resonanz am ersten Tag war überwältigend – trotz indifferenten Wetters war es nachmittags kaum möglich, einen Platz in den Korbstühlen auf der Terrasse zu ergattern. „Nun ist im Vorfeld so viel über das Objekt gesagt worden, da wollte ich selbst mal gucken kommen“, erklärte beispielsweise Margot Huber ihre Neugierde. Ebenso pralle Fülle im Innenleben des Lokals –  „mal gucken, was die hier so anbieten“, studierte Helmut Reiser die Angebote zwischen Pommes, Salat und „Kuchentratsch“.

„Wir versuchen, das Spektrum zwischen jung und alt von früh bis spät abzudecken“, erläuterte Umit Böcü das prinzipielle Gastro-Konzept – er ist übrigens ein „Extrablatt“-Eigengewächs. „Mit 16 Jahren habe ich als Aushilfe angefangen, wurde nach der Ausbildung Betriebsleiter in Dependancen wie Köln und Norderney und bin jetzt Geschäftsführer in Grevenbroich“, erzählte der 30-Jährige.

„Wir wollen schauen, was sich noch alles entwickelt“, beschreibt er Ideen zur Ausarbeitung seines Café-Konzepts. Bislang fest steht das tägliche Frühstücksbuffet, das unter der Woche ab 8.30 Uhr zu bekommen ist, ein mittägliches Angebot, zu dem auch Schnitzel gehören, Kaffee-und-Kuchen-Offerten zur Teezeit und die Abendkarte. Unter freiem Himmel kann vom 1. März bis 31. Oktober geschmaust und gefeiert werden. Wird es kälter, liegen Decken bereit. „Wir bleiben in engem Kontakt zum Bürgermeister“, beschreibt er den Dialog mit Klaus Krützen und mögliche Maßnahmen, „zur attraktiven Gestaltung des Marktplatzes“ beizutragen.

Dass die Eröffnung am Mittwoch nach der offiziellen Bauabnahme durch Feuerwehr und Architekten geklappt hat, macht Böcü „überglücklich“. Durch den bei den Bauarbeiten aufgetretenen chemischen Gefahrstoff  Methyl-Metacrylath hatte es Verzögerungen gegeben.

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