Zehn Städte und Gemeinden versenden Brandbrief Revier-Kommunen kritisieren Dormagen

Grevenbroich · Die zehn Mitgliedskommunen der Verbände „Landfolge Garzweiler“ und „Neuland Hambach“ haben einen Brandbrief an den Dormagener Bürgermeister verfasst. Ihm wird ein Solidaritätsbruch bei der Entwicklung des Reviers vorgeworfen.

Ab 2030 sollen die Tagebaue Garzweiler (Foto) und Hambach über eine Pipeline mit Rheinwasser befüllt werden.

Ab 2030 sollen die Tagebaue Garzweiler (Foto) und Hambach über eine Pipeline mit Rheinwasser befüllt werden.

Foto: Gundhild Tillmanns

Es ist eine Breitseite, die am Freitag aus dem Rheinischen Revier in Richtung Dormagen abgefeuert wurde. Die Bürgermeister der Tagebau-Anrainerkommunen – darunter Klaus Krützen (Grevenbroich) und Harald Zillikens (Jüchen) – haben in einem gemeinsam verfassten Brandbrief die ablehnende Haltung ihres Amtskollegen Erik Lierenfeld zur Rheinwassertransportleitung scharf verurteilt. Die Ankündigung, gegen die Pipeline vorzugehen, sei nicht nachzuvollziehen, beklagen die Bürgermeister. Sie empfinden dies „als Bruch der Solidarität“ bei der Entwicklung des Rheinischen Braunkohlenreviers.