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Grevenbroich-Barrenstein: Schützen wollen in kleinem Rahmen feiern

Schützenfest in Grevenbroich : Barrensteiner wollen in kleinem Rahmen feiern

Ein Schützenfest in gewohnter Form wird es auch dieses Jahr in Barrenstein nicht geben. Die Schützen wollen dennoch in kleinem Rahmen feiern. Was geplant ist und welche Jubilare in diesem Jahr anstehen.

Als im vergangenen Jahr sämtliche Veranstaltungen wegen Corona abgesagt wurden, hatten die Barrensteiner noch Hoffnung: Hoffnung darauf, dass sie ihr Schützenfest 2021 feiern können. Doch daraus wird nichts, zumindest nicht in der Form, wie es die Bewohner des Dorfs gewohnt sind. „Die Pandemie hat uns noch immer fest im Griff. Neben unserem Privatleben wird auch das Vereinsleben stark beeinflusst“, sagt Schützen-Präsident Detlef Wittig. „Ein Schützenfest in der gewohnten, traditionellen Form ist auch in diesem Jahr nicht möglich. Daher wurden in zwei Schritten alle Schützenfeste in Grevenbroich in gemeinsamer Entscheidung aller Vereine abgesagt.“

Doch es gibt „Licht am Ende des Tunnels“, wie es Wittig formuliert: „Das lässt uns hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder wie gewohnt gemeinsam feiern können.“ Doch auch ohne Fest wollen die Barrensteiner versuchen, ein wenig Stimmung in den Ort zu bringen. Dazu gehört die Kranz-Niederlegung am Sonntagvormittag am Ehrenmal. Außerdem soll davor eine Schützenmesse stattfinden – alles unter Einhaltung der Hygienevorschriften. Detlef Wittig ruft die Bewohner des Dorfs dazu auf, an den „Schützenfesttagen“ Fahnen und Fähnchen aufzuhängen. Der Verein unterstütze die von Oberst Pascal Meurer gestartete Fähnchenaktion: Erstmals werden fast alle Straßenlaternen geschmückt. Der Präsident richtet in seinem Grußwort ein großes Dankschön an das Königspaar, das Kronprinzenpaar und den Jungschützenkönig sowie den Jungschützenkronprinzen: Sie alle bringen auch im zweiten Pandemie-Jahr Geduld auf. „Dafür gebührt ihnen unser größter Respekt.“

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Die Schützen machen darüber hinaus auf ihre Jubilare aufmerksam: Stephan Bongen (Sappeure), Jochen Esser (Flothbachschützen) sowie Armin Jacobi (Schill’sche Offiziere) sind seit 25 Jahren Mitglied im BSV; Volker Jaspers (Wasserfreunde) und Hans-Peter Verryzer (Enzian) gar seit 40 Jahren.

(cka)