Prozess in Grevenbroich Angeklagte blockiert Kraftwerks-Zufahrt während ihres Gerichtstermins

Grevenbroich · Die 37-Jährige, die sich wegen der Kohlebahn-Blockade 2021 am Grevenbroicher Amtsgericht verantworten muss, blieb der Verhandlung am Dienstag fern. Die Frau blockierte stattdessen die Zufahrt zum Kraftwerk Neurath. Die Staatsanwältin fordert acht Monate Haft.

 Klimaschutzaktivisten haben am Dienstag die Hauptzufahrt zum Braunkohlekraftwerk Neurath blockiert. Unter ihnen die Frau, die sich am Amtsgericht verantworten muss.

Klimaschutzaktivisten haben am Dienstag die Hauptzufahrt zum Braunkohlekraftwerk Neurath blockiert. Unter ihnen die Frau, die sich am Amtsgericht verantworten muss.

Foto: Georg Salzburg (salz)

Am Dienstag ist am Amtsgericht in Grevenbroich die Verhandlung gegen eine 37-jährige Frau aus Kiel fortgesetzt worden, die an der Kohlebahn-Blockade 2021 teilgenommen haben soll. Diesmal wurde jedoch in Abwesenheit der Angeklagten verhandelt. Denn anstatt im Gerichtssaal zu erscheinen, nahm die Beschuldigte erneut an einer Blockade von RWE-Werksanlagen teil: Gemeinsam mit rund einem Dutzend weiteren Aktivisten versperrte sie sitzend die Hauptzufahrt zum Kraftwerk Neurath.