Grevenbroich: 35 Meter hohes Riesenrad auf der Kirmes in Wevelinghoven

Riesenrad bei Kirmes in Grevenbroich-Wevelinghoven : Blick aus 35 Metern Höhe über die Gartenstadt

Der „Ostsee-Stern“, ein neues Riesenrad, ist die Attraktion auf der Wevelinghovener Kirmes, die am Samstag um 14 Uhr eröffnet wird.

 Hoch hinaus können die Wevelinghovener beim Heimatfest des Bürgerschützenvereins an diesem Wochenende: Eine Attraktion auf der Kirmes ist der „Ostsee-Stern“, ein Riesenrad des Rostocker Schaustellerbetriebs Gormanns mit 35 Metern Höhe. Aus den 26 Gondeln ist ein weiter Blick über den Stadtteil und das übrige Grevenbroich möglich. Die Fahrt gibt zugleich Gelegenheit, sich einen Überblick über das Kirmes-Areal auf dem Marktplatz zu verschaffen.

In zwei Wochen können dann auch die Grevenbroicher beim Schützenfest in der Innenstadt den Blick von einem Riesenrad des Rostocker Betriebs genießen. Am Samstag, 17. August, 14 Uhr, wird das Kirmestreiben in Wevelinghoven eröffnet, als erstes können die Edelknaben die Fahrgeschäfte ausprobieren.

 „In diesem Jahr sind 27 Stände und Fahrgeschäfte dabei“, erläutert Alexander Klömpges beim Rundgang vor der Platz-Eröffnung. Der stellvertretrende Schriftführer des BSV und Präsident Günter Piel sind zusammen mit der Stadt für die Auswahl der Geschäfte zuständig. Auf eine gute Mischung, die allen Altersgruppen etwas bietet, wird dabei Wert gelegt.

Die Firma Gormanns war schon mehrere Male in Wevelinghoven und Grevenbroich, der erst zwei Jahre alte „Ostsee-Stern“ feiert hier aber Premiere. „Das Fahrgeschäft ist mit sparsamer LED-Technik ausgestattet“, der Stromverbrauch sei deutlich geringer als bei früheren Geräten, erzählt Robert Gormanns. „Der Energieverbrauch ist eines der Kriterien bei der Vergabe der Standplätze“, sagt Alexander Klömpges. Ein weiterer Vorteil des Riesenrades: Die Aufstellfläche beträgt laut Gormanns nur 14 mal 16 Meter.

Wer nicht 35 Meter hoch hinaus will, kann sich auf der Kirmes bei „Mister Beat“, einer Art Krake mit 18 Gondeln, herum wirbeln lassen. Auch ein Autoscooter steht auf der Kirmesmeile, für junge Besucher gibt es zudem einen Kinder-Scooter. Der Nachwuchs kann aber auch etwas weiter mit Feuerwehrauto, Lokomotive und Co. auf Rundreise gehen.

Fertig ist auch das große Festzelt, das eigentlich aus drei Zelten mit insgesamt mehr als 2000 Quadratmetern besteht. „Erstmals wurde das Festzelt von Hallen und Zelte Späth aufgebaut“, berichtet Klömpges. Nun kann das Schützenfest starten. „Wir sind abmarschfertig“, sagt er. „Jetzt brauchen wir nur noch jemanden, der den Regen aufhält“, erklärt Präsident Günter Piel.

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