Grevenbroich: 20 Bürger sollen Prozess für Strukturwandel begleiten

Strukturwandel in Grevenbroich : 20 Bürger sollen Prozess für Strukturwandel begleiten

Menschen aus dem rheinischen Revier können jetzt an der Gestaltung des Strukturwandels mitarbeiten. Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) sucht jetzt 20 Bürger aus der Region, „die die zivilgesellschaftliche Diskussion zum ,Wirtschafts- und Strukturprogramm’ mitgestalten wollen“, wie die ZRR erklärt.

Dies sei der erste Schritt für einen Bürgerbeteiligungsprozess unter dem Motto „Zukunft durch Partizipation“. Vor dem Hintergrund des Aus für die Braunkohleverstromung bis zum Jahr 2038 entwickelt die Zukunftsagentur Leitbilder, Innovationsstrategien und Handlungskonzepte und unterstützt den Strukturwandel mit Projekten. Die ZRR werde den Weg vorbereiten, „mit dem das Rheinische Revier auch im 21. Jahrhundert eine moderne, prosperierende und innovative Energie- und Industrieregion sein kann“.

Die 20 Bürger sollen daran mitwirken. „Damit der Prozess immer ,in der Spur’ bleibt – im Sinne der Menschen, die im Rheinischen Revier ihre Zukunft gestalten wollen – wird eine ,Spurgruppe’ gebildet. Ihre Mitglieder sorgen dafür, dass die verschiedenen Perspektiven und Interessen der Bürgerschaft im Rheinischen Revier berücksichtigt werden, etwa bei der Planung künftiger Dialogveranstaltungen“, erklärt die ZRR. Der Termin für das erste Spurgruppentreffen ist am 16. März.

Bewerben können sich alle Bewohner im Rheinischen Revier, etwa aus Grevenbroich und Jüchen, die Interesse haben, den Beteiligungsprozess zum Strukturwandel mitzugestalten „egal ob sie eine bestimmte Institution vertreten, Experte oder ,nur’ Bürger des Reviers sind“, betont die ZRR. Wer dabei sein möchte, kann sich online bewerben. Informationen sind auf der Website der ZRR www.rheinisches-revier.de zu finden.

(NGZ)