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Grevenbroich: Glasfaser-Netzausbau wird bald vorgestellt

Grevenbroich : Glasfaser-Netzausbau wird bald vorgestellt

Bei einem dreistündigen Treffen wurden bis auf einige Details alle bislang offenen Fragen geklärt.

Das Treffen zwischen Vertretern der Stadt und des Unternehmens "Deutsche Glasfaser", das jetzt in Grevenbroich stattgefunden hat, hat offenbar eine Entscheidung gebracht. Marco Westenberg, Vertreter der "Deutsche Glasfaser", bestätigte gestern, man habe "einen großen Schritt" gemacht. "Wir haben inhaltlich sehr gut diskutiert und müssen jetzt noch einige kleine technische Details klären", sagte er. Danach soll das Projekt starten.

Bürgermeisterin Ursula Kwasny zeigte sich zuvor optimistisch, dass das gesamte Vorhaben innerhalb der nächsten vier Wochen offiziell vorgestellt werden könne. Die "Deutsche Glasfaser" könnte dann noch in diesem Jahr mit ihrer Informationskampagne beginnen. Das Unternehmen plant, die Grevenbroicher Haushalte an ein flächendeckendes Glasfasernetz anzuschließen. Dieses soll Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 MBit pro Sekunde beim Down- und Upload ermöglichen. Es gibt jedoch eine Voraussetzung: Eine bestimmte Anzahl von Haushalten muss das neue Netz nutzen. Die Quote kann von Bezirk zu Bezirk unterschiedlich sein, liegt aber in der Regel bei 40 Prozent. Ein Glasfasernetz würde nur in solchen Orten verlegt, in denen mindestens 40 Prozent der Bürger das Angebot nutzen werden. Die Abfrage der Bürgerbeteiligung schließt an die Informationskampagne an.

Im Kreis Heinsberg und im Kreis Viersen ist die "Deutsche Glasfaser" bereits aktiv. Neben Grevenbroich haben auch andere Kommunen im Rhein-Kreis Neuss ihr Interesse am Ausbau eines Glasfaser-Netzes signalisiert – unter anderem Jüchen.

Das Unternehmen "Deutsche Glasfaser" gehört zur Reggeborgh-Gruppe und damit zu einem der nach eigenen Angaben größten Netzbetreiberunternehmen in den Niederlanden.

(abu)