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Germany’s next Topmodel aus Grevenbroich: Sayana nimmt Kurs aufs Casting-Finale

Germany’s next Topmodel : Sayana aus Grevenbroich nimmt Kurs aufs Casting-Finale

Sie liebt es zu modeln, möchte Menschen erreichen und die Welt positiv verändern: Sayana Ranjan will Germany’s next Topmodel werden. Die 21-Jährige hält sich mit Cardio- und Kraftsport fit und macht Yoga für ihren inneren Frieden.

Bange Minuten erlebte jetzt Sayana Ranjan: Anders als in den vorangegangenen Episoden musste die Grevenbroicherin mächtig zittern, ehe sie bei „Germany’s Next Topmodel“ das Ticket für die weitere Teilnahme lösen konnte.

Bill Kaulitz, der nicht bloß singt, sondern sich nun unter die Designer gemischt hat und jetzt als Gastjuror in der vergangenen Episode der Castingshow mitwirkte, machte erst per „Wildcard“ ihr Weiterkommen möglich. „Mein Traumberuf ist es, Model zu werden“, bestätigte Sayana erleichtert im Gespräch mit unserer Redaktion. „Ich modele aus Leidenschaft, kann mich in dem Beruf entfalten und neue Dinge entdecken“, begeistert sie sich darüber, wie „spannend und kreativ das immer ist“. Zu zeigen, welche hübschen Facetten sie hat, sei in dem Job nur ein Bereich. „Ich möchte die Gelegenheit auch nutzen, um viele Menschen zu erreichen und auch die Welt positiv zu verändern“.

Aber die aparte Schwarzhaarige mit der wallenden Mähne („Sie sind mein Markenzeichen“) setzt nicht nur auf Optik, sondern hat Köpfchen – und fährt deshalb zweigleisig. Neben ihren Ambitionen als Fotomodell ist sie an der Uni Duisburg für Busines-Management eingeschrieben. „Im Leben sollte man immer einen weiteren Plan besitzen. Man weiß nie, wie die Zukunft aussieht“, sagt sie über die „handfeste Alternative“ zum schillernden Leben aus dem Koffer. Bildung ist ihr wichtig, sie „ist das Einzige, das bis zum Ende immer bestehen bleibt“. Liefe alles so, wie es sich Sayana gerade erträumt, kombiniert sie die Arbeit als Model mit dem Studium. „Das wäre genial, wenn ich beides miteinander in Einklang bringen könnte“.

Zur Verwirklichung ihres Traums arbeitet sie diszipliniert. Vier bis fünf Mal pro Woche geht sie mit ihrem Freund zum Sport, Cardio-Einheiten wechseln mit Kraft-Ausdauerprogramm ab – und geht es ums reine Lauftraining, ist sie in Hombroich an der Radstation oder zwischen Kapellens Tulpenlandschaften bevorzugt unterwegs, „und im Bend finde ich es auch schön zum laufen“. Zum eisernen Sportprogramm gehört ein „strikter Ernährungsplan, ich esse viel Obst und Gemüse“. Der perfekte Tag beginnt für sie mit einem „schönen Familienfrühstück“ und endet entspannt an der Seite ihres Freundes. Findet sie außerdem Zeit zum lesen, schmökert sie in Joseph Murphys „Die Macht Ihres Unterbewusstseins“.

Auf dem Weg ins Finale gilt es noch Klippen zu umschiffen, innere Ruhe dafür findet sie beim Yoga.  „Das ist entspannend und hilft, runter zu kommen. Gerade an stressigen Tagen, wenn hinter den Kulissen die Fetzen fliegen, hält mich das friedlich“. Von ihrer Ausgeglichenheit profitieren auch andere.  „Ich habe tatsächlich von vielen zu hören bekommen, dass sie sich sehr wohl bei mir fühlen“, erzählt die „Streitschlichterin“, die in der Show als gute Seele fungiert. Aber eigentlich ist das große Tamtam und aufregende Hullygully rund um die Castingshow ihr Ding.

Giselle Bündchen, Ellen von Unwerth oder Thomas Hayo – Promis, die andere bloß aus Illustrierten angucken, hat Sayana kennengelernt. „Bei Giselle und ihrer positiven Aura wollte ich gar nicht mehr aufhören, ihr zuzuhören.“ Einen unerwarteten Fürsorgefaktor erlebte sie mit Thomas Hayo. „Er war wie ein bester Freund, so lieb und hat sich so gut gesorgt“. Aus dem Koffer zu leben und die Welt zu entdecken, würde ihr „Freude bereiten. Man lernt sich so neu kennen“, sagt sie über einen weiteren Aspekt ihres Traumjobs.