Fußballplatz in Gustorf wieder bespielbar

Arbeiten früher fertig als geplant : Gustorfer Kunstrasen wird jetzt übergeben

Die Arbeiten am Torfstecherweg konnten einen halben Monat früher als geplant beendet werden. Die Gesamtkosten beziffert Rathaussprecher Stephan Renner mit rund 400.000 Euro.

Die Sanierung des Gustorfer Sportplatzes ist beendet: Am Donnerstag wird das mit einem neuen Kunstrasen ausgestattete Spielfeld offiziell an die Stadt übergeben. Die Arbeiten am Torfstecherweg konnten einen halben Monat früher als geplant beendet werden. Die Gesamtkosten beziffert Rathaussprecher Stephan Renner mit rund 400.000 Euro.

Der Kunstrasen der Spielvereinigung Gustorf-Gindorf hatte mit 17 Jahren das Ende seiner Lebensdauer erreicht, eine Erneuerung wurde fällig. Die Arbeiten umfassten allerdings mehr als nur das bloße Auswechseln des Kunstgrüns. Die gesamte Anlage wurde an die aktuellen DIN-Normen angepasst.

Unter dem Grün wurde eine etwa dreieinhalb Zentimeter dicke elastische Tragschicht statt der bisherigen nur dünnen Matte eingebaut. Zudem wurde der Boden nivelliert und die eingebaute Drainage auf Schäden kontrolliert. Abschließend wurden Rasenmatten auf dem 6800 Quadratmeter großen Spielfeld verlegt, rund 150 Tonnen Sand und Granulat aufgebracht.

„Weil das Wetter mitspielte, konnten die Arbeiten etwas früher beendet werden“, sagt Renner. Verzögerungen habe es nicht gegeben. Zwar hatte die Bezirksregierung Düsseldorf in der Nähe des Platzes einen Verdachtspunkt auf einem Bomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gemeldet – doch schon bald darauf konnte Entwarnung gegeben werden. Das gefundene Metall war ungefährlich.

Mit der Sanierung des Gustorfer Platzes, der ab sofort von den Fußballern genutzt werden kann, setzt die Stadt die Erneuerung der Kunstrasenplätze fort. Anfang des Jahres war bereits der Kunstrasen in Orken saniert worden. „Aktuell laufen die Planungen für Wevelinghoven“, sagt Renner. Dort ist für das kommende Jahr der Umbau des Tennenplatzes in einen neuen Kunstrasenplatz vorgesehen. Rund 600.000 Euro sind für dieses Projekt eingeplant.

Auch für Hemmerden und die Süd-Anlage gibt es Wünsche für Kunstrasenplätze. Ebenso in Neurath, dort soll gleichzeitig auch das Sportplatzgebäude zu einem Vereinsheim umgebaut werden. Dafür müssen die beiden Fußballplätze in Frimmersdorf aufgegeben werden. Zurzeit gibt es weder eine Entscheidung noch einen Zeitplan für diese Projekte. Der Sportausschuss bereist zurzeit alle Plätze in Grevenbroich, um sich ein Bild vom Allgemeinzustand zu machen.

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