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Fünf Einsätze für Feuerwehr in Grevenbroich

Fünf Einsätze in Grevenbroich : Einsatz-Flut hält Feuerwehr in Atem

Fünf Mal musste die Feuerwehr in Grevenbroich ausrücken, zwei Mal war es glücklicherweise falscher Alarm.Die Helfer waren vor allem am Samstag im Stress bei zwei nahezu zeitgleichen Einsätzen.

Fünf Alarme, teils nahezu zeitgleich hielten am Freitag und Samstag fast alle Löscheinheiten der Feuerwehr Grevenbroich auf Trab. Ein kleiner Funke in einer Produktionsanlage war Auslöser eines mehr als zweistündigen Einsatzes der Feuerwehr am Freitagabend. In einem Betrieb zur Verarbeitung von Textilrohstoffen an der Industriestraße im Kapellen war es gegen 20.30 Uhr zu einem Schwelbrand gekommen. Noch während die Einsatzkräfte auf der Anfahrt waren, schoben Beschäftigte des Unternehmens den Container mit dem Brandgut aus der Halle ins Freie und bekämpften die Flammen mit Feuerlöschern. Die Feuerwehr- und Rettungskräfte fanden den Produktionsbereich verraucht vor, sowie mehrere Mitarbeiter, die beim Schieben des Containers Kontakt zu Brandrauch bekommen hatten.

Gegen 11.11 Uhr am Samstag hatten automatische Brandmelder in einer Gärtnerei in Neurath Alarm geschlagen. Vor Ort konnten die Helfer allerdings rasch feststellen, dass es nicht Feuer war, das den Brandalarm ausgelöst hatte, sondern im Gegenteil Wasser. Bei Reinigungsarbeiten war so viel Wassernebel an die Sensoren gelangt, dass diese Alarm schlugen. Ohne tätig zu werden, konnten die rund 25 Einsatzkräfte wenig später wieder einrücken.

Deutlich mehr Arbeit bereitete ab etwa 14 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Kreuzung der L361 mit der K10. Dort waren zwei Kleinwagen kollidiert. Während ein Fahrer nur leichtverletzt war, stellte der Rettungsdienst beim anderen schwerere Verletzungen fest. In Absprache mit dem Notarzt leitete die Feuerwehr daher eine sogenannte patientenschonende Rettung ein. Dabei wurden Dach und Türe des Unfallwagens entfernt, um das Unfallopfer ohne größere Drehung der Körperachsen aus dem Wrack heben zu können.

Noch während diese Rettung lief, löste die Leitstelle um 14.19 Uhr erneut Alarm für die Grevenbroicher Wehr aus. In einem Seniorenwohnheim an der Mathias-Esser-Straße in Elsen hatte ein Rauchmelder in einem Bewohnerzimmer Alarm geschlagen.  Auch in diesem Fall stellte sich heraus, dass es sich um eine technische Störung handelte.

Kurz vor 20 Uhr abends folgte dann noch ein potenziell brisanter Alarm nach Kapellen. Die Leitstelle meldete den Verdacht auf ausströmendes Gas in einem Wohnhaus an der Straße Am Burghof. Die kurz darauf eintreffenden Kräfte kontrollierten das Gebäude und stellten fest, dass es keine außergewöhnliche Gaskonzentration in dem Gebäude gab. Zwei Bewohner des Hauses wurden vom Rettungsdienst versorgt.

(NGZ)