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Grevenbroich: Fraktionen wollen Sportschützen helfen

Grevenbroich : Fraktionen wollen Sportschützen helfen

Wenn das Schlossbad abgerissen und ein ebenerdiger Neubau errichtet wird, dann werden die Sportschützen nicht darüber jubeln: Nach den bisherigen Plänen fehlt den 300 Mitgliedern der "Interessengemeinschaft Schießsport-treibender Vereine" dann ein Schießstand; ihnen droht die Heimatlosigkeit. Vereins-Chef Helmut Faßbender fürchtet ohne Trainingsanlage "um die Zukunft des Vereins und des Schießsports in Grevenbroich." Sein Wunsch: "Wir brauchen einen Ersatz."

Ein Wunsch, der bei Rosemarie Cremer (SPD), der stellvertretenden Vorsitzenden des Sportausschusses, Gehör findet. "Natürlich müssen und wollen wir dem Verein helfen. Zumal die Mitglieder der Interessengemeinschaft bisher bereits viel Eigeninitiative gezeigt haben." Auch für die SPD-Politikerin, die zum Arbeitskreis Bad gehört und die Entwürfe für das neue Bad kennt, ist klar: "Die Schießanlage wird es an der bisherigen Stelle nicht mehr geben können." Auch Rosemarie Cremer hält einen Ersatz für "wünschenswert": "Auch wenn die Haushaltslage der Stadt schwierig ist." Sie ist überzeugt, "dass die Verwaltung eine Lösung finden wird".

Eine Alternative, die CDU-Fraktions-Chef Norbert Gand sieht: "Vielleicht kann eine bereits bestehende Trainingsanlage für die Sportschützen ausgebaut werden."

Rosemarie Cremer hofft jetzt auf Gespräche zwischen allen Fraktionen, um eine Lösung zu finden. Und: "Wir werden uns im Rahmen der Haushaltsberatungen mit diesem Thema beschäftigen."

(NGZ)