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Grevenbroich: Formel-1-Wagen von Sebastian Vettel im Montanushof

Grevenbroich : Formel-1-Wagen von Sebastian Vettel im Montanushof

Kaum vorstellbar, aber: Da soll er also reinpassen, der Formel-1-Weltmeister. Das Cockpit des Rennwagens von Sebastian Vettel, der am Dienstag im Montanushof ausgestellt wurde, ist so eng, dass es allenfalls einem Hobbit ausreichend Sitzkomfort zu bieten scheint.

Vettel, mit 1,74 Meter Körpergröße zwar kein Riese, aber eben auch nicht allzu klein, bereitet dies keine Probleme. In diesem Wagen startete er in der Vorsaison — und wurde Weltmeister.

Inzwischen tourt der Wagen als Ausstellungsstück durch Deutschland. Viele Formel-1-Fans nutzten daher am Dienstag die Gelegenheit, den PS-Bolliden bei seinem Zwischenstopp im Montanushof für ein Erinnerungsfoto zu knipsen. Berühren war strengstens verboten, Security-Personal überwachte das Treiben. Kein Wunder: Der Wert des Wagens liegt bei rund einer Million Euro.

Imposant sah Vettels Flitzer aus, wie er so dastand. Fünf Meter lang, etwa 1,80 Meter breit — und im Grunde genommen auch so schnell, dass eine Verfolgungsjagd zwecklos wäre: Mit bis zu 350 Kilometern pro Stunde war Vettel darin in Monza unterwegs. Dort befindet sich die High-Speed-Strecke der Formel 1. Im Montanushof stand der Wagen jedoch ohne Motor. Die Gefahr, dass jemand mit dem flotten Geschoss von dannen rast, war also ausgeschlossen.

Dabei reicht ein normaler Klasse-3-Führerschein vermutlich kaum aus, um den Vettel-Wagen zu bedienen. Alleine das Lenkrad kommt extrem futuristisch daher: Mit vielen Knöpfen, die man allenfalls noch im Batmobil oder in einem James-Bond-Auto vermuten würde, hat es eher etwas von einem Game-Controller einer Playstation. Wozu all diese Knöpfe gut sind — das konnte bei der Ausstellung aber leider niemand erklären.

(NGZ)