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Förderverein und Firmen gestalten Stadtpark in Grevenbroich neu

Landesgartenschau-Jubiläum 2020 : Förderverein und Firmen gestalten Stadtpark neu

25 Jahre nach der Landesgartenschau wird der Stadtpark wieder in seinen damaligen Zustand versetzt.

Kräftig gearbeitet wurde am Freitag im Stadtpark. Arbeiter schnitten an Eiben tief hängenden Äste ab, anderenorts wurden mit einem Minibagger Flächen fürs Einsäen von Rasen vorbereitet, wurden Hartriegel-Büsche und eine Kornelkirche gepflanzt. Mehrere Säcke mit Hyazinthen-Zwiebeln standen bereit. Unter der Regie des Fördervereins für den Stadtpark gestalteten Mitarbeiter der Firmen Fonken und Trippel den vierten Abschnitt neu. Bis zum Landesgartenschau-Jubiläum 2020 soll der gesamte Park sich neu präsentieren. Mitten im Treiben steht Johannes Haas, der 76-Jährige ist Vorsitzende des Fördervereins. Er ist mit dem bisherigen Ergebnis zufrieden. „Der Stadtpark hat sich bereits sehr verändert, das ist ein schönes Bild“, sagt Haas. Christian van Laak vom Garten- und Landschaftsbau Fonken erklärt das Ziel mit einem Satz: „Wir stellen den Zustand zur Landesgartenschau 1995 wieder her.“

Johannes Haas (M.) mit Christian van Laak (r.) und Dirk Königs . Foto: Dieter Staniek

Seit der Schau damals war der Park zwar gepflegt worden, zugleich aber reichlich zugewachsen. Das ändert sich nun Schritt für Schritt. In einige Bereichen wird gerodet, um Sichtachsen zu schaffen. „Wir wollen mehr Licht im Park, beseitigen düstere Ecken und Angsträume“, betont Johannes Haas beim Rundgang. „In einem Park soll man sich wohl fühlen.“ Das Ergebnis ist etwa am mittleren der drei Granitstrahlen sehen, dort ist wieder ein freier Blick auf die repräsentative Villa Erckens möglich. Nun wird der Granitstrang noch renoviert, rechts und links kommen rund 2000 Tulpenzwiebeln in die Erde.

Im Februar steht der fünfte Abschnitt an, für die Zukunft warten weitere Aufgaben. So ist im großen Bassin im Park offensichtlich die Plane undicht, das Becken verliert Wasser. Klar ist: Der Förderverein wird auch nach dem 25-Jahr-Jubiläum nicht aufhören. „Wir werden uns weiter um den Stadtpark kümmern. Wir wollen nachhaltig arbeiten“, sagt Haas. Rund 7000 bis 8000 Euro hat der Verein mit jetzt 104 Mitgliedern selbst investiert. Die beiden Firmen stellen kostenlos Personal und Gerät für die Arbeiten bereit.