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Flutkatastrophe: Feuerwehr Grevenbroich pumpt Hunderte Keller leer

In Katastrophenregion bei Euskirchen : Grevenbroicher Feuerwehrleute pumpen Hunderte Keller leer

Mit Helfern anderer Feuerwehren aus der Umgebung waren die Einsatzkräfte aus Grevenbroich bei Euskirchen tätig, um bei den Aufräumarbeiten zu unterstützen. Eine Gruppe koordinierte Einsätze in Erftstadt. Die Bilanz nach rund 60 Stunden im Krisengebiet.

Gut 60 Stunden nach dem Ausrücken ins Katastrophengebiet bei Euskirchen sind die Kräfte der Feuerwehr Grevenbroich am Mittwochabend wohlbehalten an ihre Standorte zurückgekehrt. Das teilte die Feuerwehr am Donnerstag mit.

Gemeinsam mit Helfern weiterer Feuerwehren aus dem Rhein-Kreis Neuss, aus Düsseldorf und dem Kreis Mettmann waren 13 Angehörige der Grevenbroicher Wehr am Montagmorgen im Rahmen der sogenannten Bezirksbereitschaft IV zur Unterstützung der Einsatzkräfte in den stark von der Überflutungskatastrophe betroffenen Kreis Euskirchen entsandt worden. Unter anderem wurden die Helfer der Bereitschaft in den Dörfern Palmersheim, Flamersheim und Schweinheim tätig, nachdem die zuvor durch einen möglichen Dammbruch der Steinbachtalsperre gefährdeten Orte nach dem Absenken des Wassersspiegels nicht weiter bedroht waren. „Die Zerstörungen in den Dörfern waren erschütternd“, sagt Brandoberinspektor Klaus Wendland von der Grevenbroicher Löscheinheit Frimmersdorf-Neurath, die – ebenso wie die Einheiten Gustorf-Gindorf sowie Kapellen – Helfer für den Katastropheneinsatz bereitgestellt hatten.

 An den Kellern kam das Equipment der Grevenbroicher zum Einsatz.
An den Kellern kam das Equipment der Grevenbroicher zum Einsatz. Foto: Feuerwehr
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„Wir haben in den drei Tagen Hunderte von Kellern leergepumpt und versucht, den Betroffenen das Gefühl zu vermitteln, dass sie in der Katastrophe nicht alleine sind“, sagt Wendland. Neben der Hilfe in Euskirchen hatten weitere Einsatzkräfte aus Grevenbroich und Meerbusch bereits von Sonntag bis Dienstag mit dem Einsatzleitwagen 2 des Rhein-Kreises Neuss die Feuerwehr Erftstadt bei der Koordination der Hilfsmaßnahmen in den Überflutungsorten unterstützt.

Jeweils in Zwölf-Stunden-Schichten hatten die Helfer lokale sowie überörtliche Hilfskräfte zu zahlreichen Einsatzstellen entsandt. Während der Einsätze in Euskirchen und Erftstadt waren Brandschutz und technische Hilfeleistung im Grevenbroicher Stadtgebiet durch die übrigen Löscheinheiten in vollem Umfang sichergestellt.