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Grevenbroich: Feuerwehr muss erneut in Barrenstein löschen

Grevenbroich : Feuerwehr muss erneut in Barrenstein löschen

Schon wieder musste die Feuerwehr nach Barrenstein ausrücken, und wieder ermittelt die Kriminalpolizei wegen Brandstiftung. In der Nacht zu Dienstag brannte kurz nach ein Uhr ein Kaminholz-Stapel an einer Hauswand an der Joseph-Pannenbecker-Straße lichterloh.

Der Hund des Hausbewohners hatte das Feuer als erster bemerkt, durch ihn wurde der Besitzer aufmerksam. "Die Flammen an dem Holzstapel schlugen etwa drei bis vier Meter hoch, dichter Rauch war zu sehen", schildert Feuerwehr-Einsatzleiter Josef Böhm. Das Feuer beschädigte den Klinker ebenso wie mehrere Fensterscheiben, eine Scheibe zerplatzte. Dadurch drang der Rauch ins Innere des Hauses, zum Glück hielt sich drinnen niemand mehr auf.

Die Feuerwehr löschte den etwa einen Meter hohen und vier bis fünf Meter breiten Holzstapel. "Da der dichte Rauch in Richtung der Häuserzeile zog, stellten wir draußen einen Lüfter auf", erklärt Josef Böhm, stellvertretender Leiter der Wehr. Bewohner und Nachbarn waren wohlauf. Rund 30 Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache sowie der Löschzüge Stadtmitte und Wevelinghoven waren im Einsatz.

War es der "Feuerteufel"?

Bereits seit März brannten in Barrenstein und Allrath immer wieder Anbauten, Reifenstapel, ein Gewächshaus und vieles mehr. Viele Barrensteiner sind wegen der nicht endenden Brandserie besorgt.

Der Sachschaden beträgt bei dem jünsten Einsatz nach ersten Schätzungen mehrere tausend Euro. Die Polizei bittet Zeugen und andere, die Hinweise geben können, sich unter 02131-3000 bei der Kriminalpolizei zu melden.

(NGZ)