FDP: Sportvereine in Grevenbroich sollen bei Förderprogramm mitmachen

Sportstätten in Grevenbroich : Sportvereine sollen bei Förderprogramm mitmachen

Die FDP weist auf das Engagement des BV Wevelinghoven für den neuen Kunstrasen auf der Anlage in der Gartenstadt hin.

Die Liberalen wollen bei Investitionen in Sportstätten die Vereine einbinden – auch nachdem die FDP-Fraktion im Rat mit dem Antrag gescheitert ist, beim Bau der Sportanlage für Neurath/Frimmersorf die betroffenen Fußballvereine an den Eigenanteilen der Stadt „angemessen“ zu beteiligen. Die FDP weist auf das Engagement des BV Wevelinghoven für den neuen Kunstrasen auf der Anlage in der Gartenstadt hin. Und sie befürchtet „Frustration in den Stadtteilen, weil sie ungleich behandelt werden“, sagt Fraktionschef Markus Schumacher. Bemerkenswert sei, dass CDU, SPD und UWG den FDP-Antrag abgelehnt hätten, „während Bürgermeister Klaus Krützen dafür votierte“.

Nun könne Krützen beim neuen Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ zeigen, wie ernst seine Motivation sei. Das Land investiere 300 Millionen Euro in die Sport-Infrastruktur. „Für Grevenbroich stehen 850.675 Euro zur Verfügung. Die müssen wir nutzen“, fordert Schumacher. Die Vereine „sind jetzt aufgerufen, Fördervorschläge zu unterbreiten“. Der Eigenanteil könne etwa durch bürgerschaftliche Eigenleistung oder Spenden aufgebracht werden. Nun könne Krützen Vereine motivieren, „sich kreativ einzubringen, um möglichst viele Sportstätten profitieren zu lassen“, erklärt Markus Schumacher.

(NGZ)
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