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Grevenbroich: FDP setzt sich für Sanierung der Turmkater-Skulptur ein

Grevenbroich : FDP setzt sich für Sanierung der Turmkater-Skulptur ein

Kunstwerk von Otmar Alt weist Witterungsschäden auf.

Der größte Kater der Stadt ragt seit 2001 inmitten des Kreisverkehrs an der Karl-Oberbach-Straße in die Höhe. Sechs Meter hoch ist die von Künstler Otmar Alt geschaffene Skulptur "Turmkater" - und mittlerweile ein ziemlicher Senior. Denn an dem Kunstwerk nagt der Zahn der Zeit.

Das meint zumindest die FDP-Ratsfraktion. Sie möchte das Werk einer Jungkur unterziehen und hat einen entsprechenden Antrag für die nächste Sitzung des Stadtrates gestellt. Das Gremium tagt am Donnerstag, 18. Juni, ab 18 Uhr im Bernardussaal und soll die Verwaltung beauftragen, den Zustand des Turmkaters zu überprüfen. "Es soll festgestellt werden, ob die Skulptur im Kreisel an der Karl-Oberbach-Straße den optischen Anforderungen der Stadt Grevenbroich entspricht", erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender. Sei dies nicht der Fall, sollen entsprechende Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Die Liberalen sind überzeugt, dass Handlungsbedarf besteht. Insbesondere am Kopf des Katers gebe es verstärkte "witterungsbedingte Blessuren". Diese müssten behoben werden - auch weil es sich um eine Dauerleihgabe der Kulturstiftung der Sparkasse Neuss handelt. "Wir müssen mit solchen Dauerleihgaben sorgsam umgehen und uns für ihren Erhalt einsetzen", sagt Markus Schumacher. "Außerdem müssen wir die Kunst wertschätzen - und das bedeutet auch, sie vor Verfall zu schützen und Schäden frühzeitig zu beheben."

Allerdings sei auch zu klären, wie eine Sanierung durchgeführt werden kann. "Da gibt es rechtliche Fragen, die eventuell mit dem Künstler abgestimmt werden müssen", sagt Schumacher. "Wir können ja nicht einfach hingehen und verblasste Stellen mit Farbe übermalen."

(abu)