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Grevenbroich: FDP möchte Car-Sharing nach Grevenbroich holen

Grevenbroich : FDP möchte Car-Sharing nach Grevenbroich holen

Die FDP macht sich für das Automiet-Projekt "Car2go" in Grevenbroich stark. Stadtverbands-Chef Markus Schumacher hat jetzt das Stuttgarter Unternehmen angeschrieben und für die Schlossstadt als möglichen Kooperationspartner geworben. Er sichert dabei die Unterstützung seiner Ratsfraktion zu.

Die Idee von "Car2go": Die Fahrzeuge des Unternehmens können von registrierten Kunden auf öffentlichen Parkplätzen für eine Gebühr von 29 Cent je Minute angemietet und nach dem Gebrauch einfach wieder abgestellt werden. FDP-Mann Markus Schumacher nutzt dieses Angebot regelmäßig in Düsseldorf — und er ist begeistert: "Dieses neue Mobilitätskonzept ist umweltschonend und ressourceneffizient zugleich."

In Gesprächen mit Mitarbeitern des Projekts hat Schumacher erfahren, dass bei "Car2go" über einen Ausbau des Geschäftsbereichs zwischen den Städten Düsseldorf und Köln nachgedacht werde. "Dabei könnten auch kleinere Kommunen, die zwischen den Metropolen liegen, mit einbezogen werden", regt Schumacher in seinem Schreiben an das Unternehmen an. Aus seiner Sicht biete sich Grevenbroich als Modellprojekt an: "Denn hier pendeln häufig Anwohner zwischen ihrer Heimatstadt und ihrem Arbeitsplatz in den beiden Metropolen." Darüber hinaus geht Markus Schumacher auch davon aus, dass manche Grevenbroicher bei einem solchen Angebot auch auf ihre Autos verzichten würden: "Viele brauchen es ja nur, um einmal in der Woche zum Einkaufen zu fahren."

Der FDP-Stadtverbandsvorsitzende hofft nun darauf, dass das Unternehmen Interesse zeigt: "Ich würde das als Bereicherung für Grevenbroich bezeichnen."

(wilp)